Im Kindergarten

Anna geht in eine Städtische Kindertagesstätte. Peer besucht den Waldorfkindergarten. Lenis Eltern haben sich für den Waldkindergarten entschieden. In den letzten Jahren ist nicht nur das Angebot an Kindergärten gestiegen. Immer neue pädagogische Konzepte stellen Mütter und Väter vor die Frage: Welcher Kindergarten ist der richtige für unser Kind?

Dazu werden Sie auch unsere Fachinterviews zum Thema Frühe Kindheit interessieren.

 

Welche Kindergärten gibt es?

Waldorf oder Montessori, Kindergärten in öffentlicher oder freier Trägerschaft: Welcher Kindergarten soll es sein? Eltern, die für ihr dreijähriges Kind einen Platz suchen, sollten sich zunächst einmal mit den Konzepten der einzelnen Einrichtungen auseinander setzen.

 Die Kindergartenträger

Öffentliche Träger sind in der Regel Städte und Gemeinden. Einrichtungen in freier Trägerschaft finden sich vor allem bei Kirchen und Wohlfahrtsorganisationen, etwa Deutsches Rotes Kreuz oder Arbeiterwohlfahrt. Zu den freien Trägern zählen auch von Eltern gegründete Kindergarteninitiativen und Betriebskindergärten. Ebenfalls in freier Trägerschaft, aber mit einem besonderen pädagogischen Konzept, sind Montessori-, Waldorf- oder Reggio-Kindergärten. Alle Träger unterliegen der staatlichen Aufsicht. Sie müssen sich an den gesetzlichen Vorgaben orientieren, dürfen allerdings die Grundrichtung ihrer Arbeit im Kindergarten selbst bestimmen.

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Was ist ein guter Kindergarten?

Ob Waldorf, Montessori oder öffentlicher Kindergarten: Die Qualität der Einrichtung lässt sich an drei wichtigen Punkten festmachen: Die Kinder lernen, die Welt in ihren Zusammenhängen zu erkennen. Sie bekommen so Vertrauen in die eigenen wachsenden Kräfte und Fähigkeiten und entdecken darüber hinaus die Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns, Fühlens und Denkens.

Ein Besuch auf dem Bauernhof

„Das Konzept eines Kindergartens ist dann gut, wenn Kinder selber tätig werden und dabei Zusammenhänge entdecken können“, sagt der Diplom-Pädagoge Peter Lang, Leiter des Berufskollegs am Waldorfkindergartenseminar in Stuttgart. Er erzählt ein treffendes Beispiel: „Die Erzieherin besucht mit ihrer Kindergartengruppe einen Bauernhof. Dort begrüßen sie zunächst die Kühe im Stall, nehmen die warme Atmosphäre auf, streicheln die Tiere und sehen ihnen beim Fressen und Wiederkäuen zu. Danach geht’s in die Kornkammer. Hier stehen Getreidesäcke, in die alle hineingreifen dürfen. Die Kindergruppe kauft eine kleinere Menge Korn und transportiert es zurück in den Kindergarten.

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Bericht aus einem Waldorfkindergarten

Was ich als Mutter am Waldorfkindergarten schätze und was bei uns anders ist als anderswo

Susanne G. (37) ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, hat sich oft über die Vorurteile anderer Eltern auf dem Spielplatz geärgert, und schildert hier aus ihrer persönlichen Perspektive das Besondere am Waldorfkindergarten.

"Waldorfkindergarten ist doch weltfremd!"

Das ist Unsinn. In unserem Kindergarten wird nichts verteufelt. Wir versuchen dem Kind nur einen gewissen Schutz und ein Hülle zu geben und plädieren für ein “alles zu seiner Zeit und in Maßen“. Wir sehen keinen Gewinn darin, wenn ein Kind mit vier oder fünf Jahren bereits ins Kino geht. Wir denken, dass dies ein Kind überfordert, aber einem Schulkind einmal durchaus Spaß machen kann. Wir denken, dass Computer und vorgefertigtes mechanisches Spielzeug nicht in einen Kindergarten gehören, denn Kinder müssen in diesem Alter alle anderen Sinne ausbilden, um kreativ und beweglich zu werden und sich gesund zu entwickeln.

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Kindergarten für Zweijährige?

Natürlich ist es für ein Kind besser, wenn es die ersten drei Lebensjahre zu Hause verbringt. Aber das lässt sich mit der heutigen Lebensrealität der Eltern oft nicht vereinbaren. Deshalb nehmen immer mehr Kindergärten bereits Zweijährige auf.

Die Qualität muss stimmen

„In vielen Berufen ist eine mehrjährige Kinderpause nicht möglich oder auch von den Eltern nicht erwünscht“, sagt Peter Lang. Es ist ihm wichtig, Mütter und Väter, die arbeiten möchten, zu entlasten. „Wenn die Voraussetzungen für die Betreuung des zweijährigen Kindes gut sind, ist gegen eine Kinderkrippe oder Kleinkindgruppe im Kindergarten nichts einzuwenden“, meint er. Solche Gruppen schießen zur Zeit wie die Pilze aus dem Boden. „Vorsicht“, warnt Peter Lang, „denn eine Einrichtung sollte ohne Änderung der Abläufe und der Konzeption nicht einfach Zweijährige aufnehmen.“ Er rät Eltern, vor allem in Sachen Qualität genauer hinzuschauen. „Man kann Kleinkinder nicht einfach in eine altersgemischte Gruppe integrieren“, warnt er.

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Checkliste vor der Anmeldung

Unsere Checkliste zeigt, worauf Eltern vor der Anmeldung sonst noch achten sollten:

Großes Außengelände

Der Kindergarten verfügt über ein großes Außengelände mit vielen Möglichkeiten zum Herumtollen, Entdecken und Erleben der Natur. Es gibt dort einen großen Sandkasten, Bäume, Gartenbeete und ein Stück Wiese.

Vielseitige Räume

Die Räume sind in verschiedene Bereiche unterteilt, in denen die Kinder sich unterschiedlich beschäftigen können. Es gibt eine Bauecke, eine Bereich fürs Puppen- und Verkleidungsspiel, einen Mal- und Basteltisch, eine Bewegungsbaustelle, eine Kuschelecke mit Bilderbüchern. Schön sind Räume mit zwei verschiedenen Ebenen, die über Leitern und Rutschen miteinander verbunden sind.

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Gut vorbereitet in den Kindergarten

So gelingt der Übergang leichter...

Ein Kind, das bald den Kindergarten besucht, sollte auch mal ein paar Stunden ohne Mama und Papa auszukommen, also bei Oma und Opa oder bei einer befreundeten Familie bleiben. Es sollte darüber hinaus gern mit anderen Kindern spielen. Wann ein Kind dazu bereit ist, hängt von seiner individuellen Persönlichkeitsentwicklung ab. Es ist gut, wenn Eltern ihm die Zeit geben, die es braucht. Manche Kinder sind schon mit knapp drei Jahren soweit, andere brauchen ein Jahr länger.

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Eingewöhnung in den Kindergarten

Eltern berichten von Ihren Erfahrungen bei der Kindergarteneingewöhnung und geben hilfreiche Tipps.

Vertrauen ist das Wichtigste...

Die Eingewöhnung in den Kindergarten kann nur dann gut gehen, wenn eineMutter den Kindergärtnerinnen vertraut. Bis zum Eintritt in den Kindergartenhat alleine die Mutter und der Vater das Kind betreut. Hin und wiedervielleicht noch einige Familienangehörige oder gute Freunde. Kommt das Kindin den Kindergarten, muss eine Mutter loslassen und von einem Tag zum anderenfast unbekannten Menschen vertrauen. Kann sie das nicht, wird das Kind diesschnell spüren und die Eingewöhnung fällt schwer.

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Worauf muss man bei Kindergartenkindern im Straßenverkehr achten?

Kindergartenkinder können die Gefahren des öffentlichen Verkehrs noch nicht wahrnehmen oder einschätzen. Sie müssen sich erst nach und nach an die verwirrende Welt des Verkehrs gewöhnen.

Bei den Kindern unter sechs Jahren verunglückten im Jhar 2005 55% als Beifahrer im Pkw, 29% als Fußgänger. Hier haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie Unfällen vorbeugen können:

Kindergartenkinder sollten niemals unbeaufsichtigt am Straßenverkehr teilnehmen!

Fragen Sie sich zu Beginn der Kindergartenzeit, welcher Weg der sicherste zu ihrem Kindergarten ist. Auch wenn Ihr Kind nicht alleine zurm Kindergarten laufen sollte, machen Sie es im Vorschuljahr bereits auf mögliche Gefahrenstellen aufmerksam. Das schärft später das Bewusstsein.

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