Ideen-Adventskalender

Auch in diesem Jahr finden Sie in unserem Adventskalender wieder 24 neue oder altbewĂ€hrte  stimmungsvolle Ideen, mit denen wir Sie und Ihre Kinder einladen möchten, die Adventszeit bewusst zu erleben und zu genießen. Der schöne Brauch des Adventskalenders  ist ĂŒber hundert Jahre alt. Wir möchten an diese Tradition anknĂŒpfen und Ihnen und Ihren Kindern jeden Tag einen neuen Impuls geben.

 

Denn wenn man sich tĂ€glich etwas Zeit mit den Kindern zum Spielen, Backen, Basteln oder Vorlesen nimmt, wird man dem Stimmungsvollen und Schönen der Adventszeit in der Familie Raum geben und sich vom Trubel und von der Hektik der Vorweihnachtszeit nicht so leicht anstecken lassen. Manche Ideen aus dem Vorjahr wurden noch einmal aufgegriffen, aber es sind viele neue Anregungen hinzugekommen.

Wir wĂŒnschen Ihnen viel Freude und eine wunderschöne Adventszeit!

Ihr Redaktionsteam von www.spielundzukunft.de

 

1. TĂŒrchen im Adventskalender

Duftkerzen

Es riecht so nach Zimt oder Vanille!

Aus den Kerzenresten der letzten Adventszeit können Sie mit den Kindern schöne Duftlichter herstellen.

Kerze1Sie brauchen:

  • Kerzenreste
  • Ätherisches Öl, zum Beispiel Vanille oder Zimt
  • Dochtschnur
  • Kleine, leere MarmeladenglĂ€ser
  • Alter Topf
  • Schaschlikspieße
  • Transparentpapier

Kleister

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2. TĂŒrchen im Adventskalender

Jetzt in der Adventszeit gibt es NĂŒsse in FĂŒlle. Das WĂŒrfelspiel macht Kleinen und Großen viel Freude. Am besten vereinbaren Sie vor dem Spiel, wie lange es dauern soll. Bei kleineren Kindern reicht eine Viertelstunde.

Sie brauchen:

  • Korb
  • Viele NĂŒsse
  • WĂŒrfelbecher
  • 2 SchalenhĂ€lften einer Walnuss

NĂŒsseAdventxSo wird gespielt:

Auf dem Tisch steht der Korb mit den NĂŒssen. Jeder Spieler darf sich acht NĂŒsse nehmen. Eine Walnuss wird so geknackt, dass die zwei SchalenhĂ€lften gut erhalten bleiben.

Nun wird abwechselnd mit den beiden SchalenhĂ€lften gewĂŒrfelt. Bleiben beide Schalen mit der Wölbung nach oben liegen, bekommt der Spieler, der gewĂŒrfelt hat, fĂŒnf NĂŒsse.

Bleibt nur eine Schale mit der Wölbung nach oben liegen, bekommt der Spieler von jedem anderen eine Nuss.

Wenn beide Schalen mit der Wölbung nach unten liegen bleiben, muss der Spieler drei seiner NĂŒsse in den Korb legen.

Viel Spaß beim Sammeln und Tauschen...

Und wer gern ums Gewinnen spielt, kann ja mal nachzĂ€hlen, wer am Ende die meisten NĂŒsse hat?

3. TĂŒrchen im Adventskalender

Advents-Schloss ... ein schönes Spiel fĂŒr den Abend in der Familie

Sie brauchen:

  • Viele Bauklötze
  • Einen WĂŒrfel
  • Klebesternchen
  • Einen Schokoladentaler

Die Kinder bauen aus den Klötzen ein Haus ohne Dach.

Ins HĂ€uschen wird der Schokoladentaler gelegt.

Bekleben Sie je zwei Seiten des WĂŒrfels mit einem, zwei und drei Sternchen.

Jeder Mitspieler nimmt so viele Bauklötze fort, wie er Sterne gewĂŒrfelt hat.Bauklötze bunt

Der Spieler, der den letzten Klotz abrÀumt, bekommt den Schokoladentaler.

Wer nach mehreren DurchgĂ€ngen die meisten Taler hat, ist König und darf sich eine Geschichte wĂŒnschen.

 

4. TĂŒrchen im Adventskalender

In manchen Gegenden ist es Brauch, am 4. Dezember Kirschzweige abzuschneiden und ins Wasser zu stellen. Oft blĂŒhen sie dann genau zu Weihnachten.

Die Menschen denken bei diesem Brauch an die Heilige Barbara. Sie lebte vor 1700 Jahren und wurde als Christin verfolgt. Der Legende nach teilte sie im GefĂ€ngnis ihr Wasser mit einem kahlen Kirschzweig. Bald begann er zu blĂŒhen – mitten im Winter!

Das war fĂŒr Barbara in ihrem Kerker ein Zeichen fĂŒr das Weiterleben nach dem Tod.

alt Wir haben auch eine weihnachtliche Vorlesegeschichte fĂŒr Kinder zu den Barbarazweigen geschrieben. 

... bis Weihnachten BlĂŒten sammeln

Eine weitere Idee: Schneiden Sie fĂŒr jedes Familienmitglied BlĂŒten aus weißem Tonpapier. Jeder schreibt dann auf seine BlĂŒte, was er sich von den anderen wĂŒnscht. Die ErfĂŒllung dieser WĂŒnsche darf kein Geld kosten.

Beispiele:

Der kleine Bruder wĂŒnscht sich von seiner großen Schwester, dass sie sein Fahrrad repariert.

Die Mutter wĂŒnscht sich vom Vater, dass er den Großeinkauf ĂŒbernimmt.

Heften Sie die BlĂŒten an den Adventskranz. Wenn ein Wunsch erfĂŒllt wurde, wird die RĂŒckseite der BlĂŒten bunt ausgemalt.

Schön ist es, wenn an Weihnachten nur noch bunte BlĂŒten am Adventskranz zu sehen sind. Denn dann sind alle WĂŒnsche in ErfĂŒllung gegangen.

5. TĂŒrchen im Adventskalender

Eine Geschichte zum Nikolaustag

alt Nikolaus war ein Bischof und lebte vor mehr als 1600 Jahren in Myra, einer Stadt in der heutigen TĂŒrkei. Obwohl wir kaum etwas ĂŒber sein Leben wissen, gibt es ĂŒber ihn viele Legenden, in denen er als WohltĂ€ter der Armen, vor allem aber auch der Kinder, beschrieben wird. Deshalb stellen Kinder am Vorabend des Nikolaustages, der am 6. Dezember gefeiert wird, ihre blank geputzten Stiefel oder einen Teller auf. Und wenn sie morgens aufstehen und nachschauen, sind Stiefel oder Teller mit Apfelsinen, Äpfeln, NĂŒssen, PlĂ€tzchen und anderen Leckereien gefĂŒllt.

Eine der Nikolaus-Legenden möchten wir heute erzĂ€hlen. Wenn Sie die Geschichte ausdrucken und sie Ihren Kindern in einer gemĂŒtlichen Viertelstunde vorlesen, können Sie sie auf den morgigen Nikolaustag einstimmen. Vielleicht regt die Geschichte ja auch zum Malen eines Nikolausbildes an...

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6. TĂŒrchen im Adventskalender

BratÀpfel-Brutzeln am Nikolaustag

BratapfelLaden Sie doch am Nikolaustag liebe Verwandte oder Freunde mit Kindern zum BratÀpfel-Brutzeln ein!

FĂŒr 8 Portionen brauchen Sie:

  • 4 große Äpfel
  • (am besten Cox Orange)
  • 60 g Butter
  • 160 g MĂŒslimischung
  • 2 TL Zitronensaft
  • 200 g Schlagsahne
  • 8 Kugeln Vanilleeis

altBild von Marie-Laure Viriot aus "Nikolaus und Ruprecht"

Die Äpfel werden halbiert und die KerngehĂ€use entfernt. Verkneten Sie die MĂŒslimischung mit der Butter und dem Zitronensaft und fĂŒllen Sie die Masse in die ApfelhĂ€lften. Fetten Sie eine Auflaufform mit etwas Butter ein und setzen Sie die Äpfel hinein. Sie werden im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30 bis 40 Minuten gebraten. Servieren Sie die BratĂ€pfel mit Vanilleeis und geschlagener Sahne.

Wir wĂŒnschen Ihnen und vor allem Ihren Kindern ein frohes Bratapfelbacken und einen schönen Nikolaustag!

Ihr Team von www.spielundzukunft.de

7. TĂŒrchen im Adventskalender

HerbstĂŒberflussWas ist unter dem Becher versteckt?

... ein weihnachtliches Merkspiel fĂŒr Kleine und Große. Es fördert vor allem die Konzentration und bringt zappelige Kinder zur Ruhe.

Sie brauchen:

Viele leere Joghurtbecher

Je zwei gleiche GegenstÀnde, etwa:

ErdnĂŒsse, HaselnĂŒsse, WalnĂŒsse, Apfelkerne, Apfelsinenschale, Kerzenstummel, Fichtenzapfen, Moos, Zweiglein, Glöckchen, Kekse, Schokoladenkugeln.

Die GegenstÀnde werden vermischt auf dem Tisch ausgebreitet.

Stellen Sie ĂŒber jedes Teil einen Joghurtbecher.

Der erste Spieler hebt zwei Becher hoch. Findet er zwei gleiche GegenstÀnde, darf er sie behalten und das Spiel fortsetzen. Findet er zwei verschiedene GegenstÀnde, deckt er sie wieder mit den Bechern zu.

Dann ist der nÀchste Spieler an der Reihe.

Wer genau aufpasst, wird sich im Verlauf des Spiels immer besser merken, welche GegenstÀnde sich unter welchen Bechern verbergen.

Der Spieler, der am Schluss die meisten Paare hat, ist Sieger.

8. TĂŒrchen im Adventskalender

Ein Überraschungsspaziergang

... etwas ganz Besonderes an einem kalten Winterabend

Ein Erwachsener sucht eine Strecke fĂŒr einen kurzen Abendspaziergang aus. Das Ziel kann beispielsweise ein besonders schöner Baum im Wald oder in einem Park sein.

Hier wartet er mit einer Warmhaltekanne voll duftendem Weihnachtstee und stellt rings um den Baum herum Teelichter auf. Inzwischen haben sich die anderen Familienmitglieder auf den Weg gemacht. Sie folgen der Spur der Leuchtsterne bis zum Baum mit den Lichtern.

Wie gut der heiße Tee in der KĂ€lte schmeckt!

9. TĂŒrchen im Adventskalender

Kinderbackenllg_026Marmorkekse

... einfach und schnell zubereitet

FĂŒr etwa 120 StĂŒck brauchen Sie:

  • 75 g Marzipanrohmasse
  • 175 g weiche Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1 PĂ€ckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 4 gestrichene Esslöffel Kakao
  • Etwas Milch
  • Backpapier

So werden die Kekse gebacken:

Das Marzipan und die Butter werden mit dem HandrĂŒhrgerĂ€t cremig gerĂŒhrt. Geben Sie dann die anderen Zutaten – außer Kakao – dazu und verkneten alles zu einem glatten Teig.

Der Teig wird geteilt. Geben Sie unter eine HĂ€lfte ein wenig Milch – höchstens einen Teelöffel – und kneten Sie den Kakao unter.

Nun verkneten Sie die beiden TeighÀlften leicht miteinander, so dass ein Marmormuster entsteht.

Aus dem Teig werden etwa 3 cm dicke Rollen geformt.

Decken Sie die Rollen ab und stellen Sie diese fĂŒr eine Stunde in den Gefrierschrank. So lassen sich die Rollen spĂ€ter besser in Scheiben schneiden.

Nach dem Herausholen der Rollen den Backofen auf 180 Grad vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.

Schneiden Sie die Teigrollen in Scheiben von etwa 1/2 cm Dicke und belegen Sie die Bleche damit.  Die Backzeit betrÀgt eine Viertelstunde.

10. TĂŒrchen im Adventskalender

Ein Sack voll Zeit

... eine Geschichte zum Nachdenken – auch fĂŒr Erwachsene

VĂ€terVor einer Woche hatte Malte Geburtstag. Auf dem FrĂŒhstĂŒckstisch lag ein großes Paket mit einem echten Lederfußball. Den hatte Malte sich schon lange gewĂŒnscht. Doch richtig freuen konnte er sich darĂŒber nicht. Denn der Papa war schon fort. „Er hat ganz frĂŒh einen wichtigen Termin“, hatte die Mama erklĂ€rt. Am Abend konnte Malte es kaum erwarten, bis der Papa heim kam. „Papa, Papa, danke fĂŒr den tollen Fußball! Sollen wir zusammen auf die Wiese gehen und ihn einweihen? Ich habe extra auf dich gewartet“, bettelte der Junge. Doch der Vater vertröstete ihn: „Am Wochenende. Ganz bestimmt! Ich muss leider noch mal in die Firma.“ Doch am Wochenende klappte es mit dem Fußballspielen auch nicht.

Heute kommt der Vater wieder sehr spĂ€t aus seiner Firma heim. Da sieht er vor der KinderzimmertĂŒr den Fußball und einen Zettel. „Wunschzettel“, liest der Vater und lĂ€chelt. Doch dann wird sein Gesichtsausdruck immer trauriger. „Liebes Christkind“, steht da. „Hier ist der Fußball, den mein Papa mir zum Geburtstag geschenkt hat. Nimm ihn mit und schenke ihn einem Kind, dessen Papa mit ihm Fußball spielt. Denn ohne meinen Papa macht mir der Ball keinen Spaß. Bitte, liebes Christkind, schenke meinem Papa einen Sack voll Zeit. Dann geht er mit mir zur Wiese. Und dann spielen wir mit meinem alten Ball. Denn Zeit ist besser als alle FußbĂ€lle der Welt. Dein Malte.“

Der Vater denkt lange nach. Dann beschließt er, nicht bis Weihnachten zu warten, sondern gleich morgen einen großen Sack Zeit fĂŒr sich und Malte zu besorgen.

11. TĂŒrchen im Adventskalender

Apfelsinenlichter

Apfelsinen enthalten viel Vitamin C. Wer tÀglich ein Glas frisch gepressten Saft trinkt, stÀrkt die AbwehrkrÀfte seines Körpers gegen ErkÀltungen. Aus den Apfelsinenschalen entstehen stimmungsvolle Lichter, die einen wunderbaren Duft verströmen.

Sie brauchen:

  • Apfelsinen
  • Messer
  • Saftpresse
  • Eine kleine Stern-Ausstechform
  • Teelichter

altSchneiden Sie die Apfelsinen quer durch. Sie werden ausgepresst. Kratzen Sie die SchalenhĂ€lften sauber aus. Mit der Ausstechform stanzen Sie Sterne aus der Schale heraus.  Nun setzen Sie in die Mitte jeder SchalenhĂ€lfte ein Teelicht. Wenn Sie es anzĂŒnd

12. TĂŒrchen im Adventskalender

TriangelPsst! Ganz leise!

Das Spiel der Triangel sorgt fĂŒr himmlische Ruhe

Die Familie macht es sich auf dem Wohnzimmerboden gemĂŒtlich. Alle sitzen dicht beisammen auf Kissen im Kreis, schließen die Augen und sind mucksmĂ€uschenstill. Einer schlĂ€gt eine Triangel an, und alle lauschen auf den langsam verklingenden Ton. Erst wenn nichts mehr zu hören ist, wird die Triangel an den linken Nachbarn weitergegeben. Das Spiel ist zu Ende, wenn jeder mal die Triangel angeschlagen hat.

13. TĂŒrchen im Adventskalender

Strohsterne

... einfach und schnell gebastelt

Das Basteln von Strohsternen ist ein alter weihnachtlicher Brauch. Die Natursterne sind eine schöne Dekoration fĂŒr den Weihnachtsbaum, aber auch fĂŒrs Fenster.

altSie brauchen:

  • Naturstrohhalme
  • Schere
  • Klebstoff
  • DĂŒnne rote WollfĂ€den
  • BĂŒgeleisen

So werden die Strohsterne gebastelt:

Schneiden Sie die Strohhalme der LĂ€nge nach durch und bĂŒgeln Sie die Halme auf der niedrigsten Stufe des BĂŒgeleisens.

Die LĂ€nge eines Strohhalms ist gleichzeitig die Breite des Sterns. Schneiden Sie die Halme in entsprechend lange Streifen.

Betupfen Sie jeden Strohstreifen in der Mitte mit Klebstoff und legen Sie die Streifen kreuzförmig ĂŒbereinander.

Die zusammengeklebten Sterne werden eine Weile unter schwere BĂŒcher gelegt, damit sie besser haften.

Einen roten Wollfaden mehrere Male um die Mitte des Stern wickeln, verknoten und den Stern am langen Ende des Fadens aufhÀngen.

14. TĂŒrchen im Adventskalender

Geschenkpapier drucken

previewOrigineller als gekauftes Geschenkpapier ist Packpapier, das in der Weihnachtswerkstatt zu Hause mit Sternen bedruckt wird.

 

 

Sie brauchen:

  • Eine Rolle Packpapier
  • SchwĂ€mme
  • Papprest
  • Filzstift
  • Schere
  • Fingerfarben
  • Pinsel

Zeichnen Sie auf Pappe einen Stern. Er wird als Schablone auf einen Schwamm gelegt.

Umfahren Sie die Umrisse des Sterns mit Filzstift und schneiden Sie den Schwammstern aus. Fertig ist eine Druckschablone.

Stellen Sie pro Farbe eine Druckschablone her.

Schneiden Sie Packpapier in gewĂŒnschten GrĂ¶ĂŸen zu.

Nun können die Kinder das Packpapier mit Sternen bedrucken.

15. TĂŒrchen im Adventskalender

LebkuchenmannLebkuchen ... woher er kommt

Zucker war frĂŒher sehr kostbar und wurde erst im 18. Jahrhundert in grĂ¶ĂŸeren Mengen hergestellt. Und doch gab es schon vor vielen tausend Jahren mit Honig gesĂŒĂŸte Fladen – etwa bei den Ägyptern. In den PalĂ€sten der Pharaonen waren sie sehr beliebt. SpĂ€ter kamen die Fladen ĂŒber Griechenland und das römische Reich in nördlichere Gegenden. Im Mittelalter wurden Honigkuchen in Klöstern hergestellt und verkauft. Vor mehr als ĂŒber 600 Jahren gab es in NĂŒrnberg die ersten Honigbrot-BĂ€cker. Sie nannten sich LebkĂŒchner – daher der Name Lebkuchen. Mittlerweile wird Lebkuchen mit Zucker statt mit Honig hergestellt. Den Honig mischt man allenfalls als Geschmacksverbesserer bei.

... und wie er gebacken wird

Sie brauchen:

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 PĂ€ckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • 200 g geriebene Mandeln
  • 50 g gehacktes Orangeat
  • 75 g gehacktes Zitronat
  • Schale von einer halben Zitrone
  • 250 g Mehl
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • Runde Backoblaten, etwa 8 cm Durchmesser
  • Mandeln zum Verzieren

So werden die Lebkuchen gebacken:

  • Eier, Zucker und Vanillezucker werden schaumig gerĂŒhrt.
  • Mischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und geben Sie es mit den anderen Zutaten zu der Eier-Zucker-Mischung.
  • Die Masse wird zu einem Teig verarbeitet.
  • Geben Sie auf jede Oblate einen Esslöffel Teig.
  • Die Oblaten mit dem Lebkuchenteig auf ein Backblech setzen und 15 bis 20 Minuten bei 175 bis 200 Grad backen.
  • Die Lebkuchen werden nach dem Backen mit Mandeln verziert.
  • Lassen Sie die Lebkuchen ĂŒber Nacht auskĂŒhlen und legen Sie sie dann in eine Blechdose. 

16. TĂŒrchen im Adventskalender

Das Geheimnis der Mistelzweige

Besorgen Sie mit den Kindern ein paar Mistelzweige und hĂ€ngen Sie sie ĂŒber der HaustĂŒr auf. Und erzĂ€hlen Sie ihnen vom Geheimnis der Mistel... 

altDie Mistel ist ein kleiner kugelförmiger Strauch. Sie bleibt das ganze Jahr hindurch grĂŒn, wĂ€chst aber nicht wie andere Pflanzen aus dem Boden heraus, sondern auf BĂ€umen. Im Winter werden ihre weißen Beeren reif: ein Leckerbissen fĂŒr Vögel, die bei uns ĂŒberwintern. Das Fruchtfleisch der Beeren ist sehr klebrig. Deshalb wetzen die Vögel nach dem Fressen ihren Schnabel an Ästen.

Die kleinen klebrigen Samen der Beeren bleiben so an neuen BĂ€umen hĂ€ngen und werden verbreitet. Der Samen keimt dann im FrĂŒhling und bildet eine kleine Wurzel. Sie wĂ€chst in den Baumstamm hinein, bis sie die Wasserleitungen des Baumes erreicht hat. Erst ein Jahr spĂ€ter wachsen die ersten BlĂ€tter der neuen Mistel.

300 Jahre, bevor Jesus zur Welt kam, lebten in Mittel- und Nordeuropa die Kelten. Sie sahen in der Mistel etwas sehr Geheimnisvolles und glaubten, dass diese Pflanze Zauberkraft hat. Die Menschen damals hatten besonders im Winter Angst vor bösen Geistern. Zum Schutz vor ihnen hĂ€ngten sie deshalb zur Zeit der Wintersonnenwende Misteln an die TĂŒren ihrer HĂ€user. Sie betrachteten die Mistelzweige aber auch als Zeichen des Friedens und der Freundschaft und verschenkten sie an Nachbarn. Wenn zwei Feinde sich unter einem Mistelzweig trafen, umarmten und versöhnten sie sich.

17. TĂŒrchen im Adventskalender

StrohsternEin Stern fĂŒr dich

... andere mit Lob beschenken

Überlegen Sie einmal mit den Kindern, welche Nachbarn besonders nett zu ihnen sind. Bestimmt wĂŒrde sich die Nachbarsfamilie ĂŒber ein kleines Dankeschön freuen.

Basteln Sie einen schönen Strohstern oder schneiden Sie einen Stern aus goldenem Tonkarton. Ihre Kinder schreiben dann eine kleine Botschaft darauf, etwa:

Liebe Familie ...

Ihr seid immer so lieb zu uns. Wenn wir mal frĂŒher aus der Schule kommen und die Mama noch nicht zu Hause ist, dĂŒrfen wir immer zu euch kommen. Dann spielt ihr mit uns oder erzĂ€hlt uns eine Geschichte. DafĂŒr möchten wir uns bedanken.

Viele liebe GrĂŒĂŸe – eure...

Die Kinder stecken den Stern dann in den Briefkasten. Die Freude bei den EmpfĂ€ngern wird garantiert riesengroß sein. Solche kleinen Gesten tun einem harmonischen Zusammenleben gut. Das sollten Kinder von klein auf lernen.

18. TĂŒrchen im Adventskalender

OPA MIT KINDWie es frĂŒher war

... Weihnachtserinnerungen der Eltern und Großeltern ziehen Kinder in den Bann

Gehen Sie den Weihnachtsspuren Ihrer Kindheit nach und erzĂ€hlen Sie den Kindern von frĂŒher. Etwa wie der Nikolaus Äpfel und NĂŒsse durchs Fenster geworfen oder der Weihnachtsengel beim Abholen des Wunschzettels ein silbernes Glöckchen im Hausflur verloren hat. Kinder können von solchen Geschichten nicht genug bekommen. Sie spĂŒren dabei hautnah, mit wie viel Liebe Oma und Opa ihre Mama oder den Papa umgeben haben. Dies stĂ€rkt das FamiliengefĂŒhl. Laden Sie zu einem solchen ErzĂ€hlabend auch die Großeltern oder – falls diese weit entfernt wohnen – das nette Ă€ltere Paar aus dem Nachbarshaus ein. Sie sind Experten in Sachen Weihnachtserinnerungen und wissen noch viel mehr Geheimnisvolles zu berichten.

19. TĂŒrchen im Adventskalender

WeihnachtsapfelDer Weihnachtsapfel

Eine Vorlesegeschichte

Es war einmal ein kleiner roter Apfel. Der hing an einem großen Baum mit vielen anderen Äpfeln. Im Sommer tollten die Kinder auf der Wiese herum. Die Äpfel freuten sich immer, wenn die Kinder kamen. Denn sie erzĂ€hlten lustige Sachen. Manchmal musste sich der kleine Apfel vor Lachen schĂŒtteln. Da ermahnten ihn die anderen Äpfel: „Schaukle nicht so wild herum. Wenn du herunter fĂ€llst, ist es aus mit dir. Denn du bist noch nicht reif genug. Du wirst faulen, und dann werden dich  Vögel, WĂŒrmer, Ameisen oder MĂ€use fressen.“ Da bekam es der kleine Apfel mit der Angst zu tun. Denn er trĂ€umte davon, ein Weihnachtsapfel zu werden. Frau Amsel hatte ihm wunderschöne Dinge erzĂ€hlt: von einem Tannenbaum, an dem kleine rote Äpfel hĂ€ngen; von Kerzen, die so hell und warm sind wie Sonnenstrahlen; von Kindern, die lachen und um den Baum herum tanzen. Ja, so ein Weihnachtsapfel wollte er auch werden!

Die anderen Äpfel lachten ihn aus und sagten: „Die wenigsten Menschen hĂ€ngen uns noch an den Weihnachtsbaum. Sie essen uns auf und machen aus uns Apfelkuchen, Apfelgelee oder Apfelsaft.“ All das gefiel dem kleinen Apfel nicht. Er wollte unbedingt ein Weihnachtsapfel werden. Als die Erntezeit kam, wurden die Äpfel gepflĂŒckt. „Wir wollen sie pressen und Saft aus ihnen machen“, sagte ein Mann. „Aber nicht alle! Ich möchte nĂ€mlich einige Apfel fĂŒr den Winter einlagern“, meinte eine Frau. Der kleine Apfel freute sich. Denn er kam in den Korb zu den WinterĂ€pfeln. „Vielleicht wird aus mir doch noch ein Weihnachtsapfel!“, hoffte er.

Er hatte GlĂŒck. Eines Tages nahm die Frau ihn aus dem Korb heraus. Sie putzte den kleinen Apfel mit einem Tuch blank, befestigte an seinem Stiel einen Goldfaden und hĂ€ngte ihn an einen Zweig des Weihnachtsbaumes. Die Amsel hatte nicht ĂŒbertrieben. Es war wunderschön. Die Kerzen leuchteten hell und waren warm wie Sonnenstrahlen. Und die lustigen Kinder, ĂŒber die sich der kleine Apfel im Sommer so gefreut hatte, tanzten nun um den Baum herum. „Ich bin der glĂŒcklichste Apfel der Welt!“, rief der kleine Apfel. Denn sein Traum war in ErfĂŒllung gegangen.

20. TĂŒrchen im Adventskalender

Sternengucker

Sternenhimmel... ein schönes Abend-Ritual, das aufs Weihnachtsfest einstimmt

Betrachten Sie mit Ihren Kindern den nÀchtlichen Sternenhimmel. ErzÀhlen Sie ihnen vom Stern von Betlehem, der den Hirten und den drei Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe gezeigt hat.

Zum Sternengucken passt auch die folgende Indianer-Legende:

Eines Abends fragte ein kleiner Indianerjunge seinen Großvater: „Woher kommen die Sterne?“ Der Großvater ĂŒberlegte eine Weile und antwortete: „Gott hat mit einer Nadel Löcher in das Himmelszelt gestochen.“ „Warum hat er das gemacht?“, wollte der kleine Indianerjunge wissen. „Damit die Menschen ein wenig vom goldenen Glanz des Himmels sehen können“, gab ihm sein Großvater zur Antwort.

21. TĂŒrchen im Adventskalender

Geschenke fĂŒrs Jesuskind

altÜberlegen Sie mit den Kindern, was man dem Jesuskind in der Krippe wohl schenken könnte. Es sollte etwas Symbolisches sein. Hier einige Beispiele:

Eine kleine Weihnachtsstern-Pflanze, denn mit ihren schönen roten BlĂŒten ist sie Zeichen fĂŒr die Natur, fĂŒr das Leben und Wachsen.

Ein Strohstern, denn der Stern hat Hirten und Könige zur Krippe gefĂŒhrt und dabei keinen Unterschied zwischen arm und reich, einfach und berĂŒhmt gemacht.

Eine Kerze, denn sie leuchtet und macht warm. Sie ist ein Licht in der Dunkelheit und ein Zeichen fĂŒr das Gute in unserer Welt.

Ein Glöckchen, denn es lĂ€utet zum Weihnachts-Gottesdienst. Dort sprechen wir ĂŒber die Geburt des Messias. Wir danken Gott, singen und beten. Und wir erinnern uns daran, wie gut er es mit uns Menschen meint.

Stellen Sie die Geschenke am 24. Dezember zur Krippe.

22. TĂŒrchen im Adventskalender

Weihnachtsschmaus fĂŒr Vögel

... ein Leckerbissen fĂŒr Vögel im Garten oder auf dem Balkon

alt

Sie brauchen:

  • Tannenzapfen
  • Margarine
  • Vogelfutter
  • Stabile dĂŒnne Kordel

 Sammeln Sie mit den Kindern bei einem Waldspaziergang Tannenzapfen.

Zu Hause werden sie mit Margarine bestrichen und in Vogelfutter gewÀlzt.

Binden Sie die Futterzapfen in die Äste eines Strauchs.

Schon bald werden die ersten gefiederten Besucher zum Festschmaus kommen. Die Kinder können die Vögel vom Fenster aus beobachten.

23. TĂŒrchen im Adventskalender

EngelsprĂŒche

alt

Sie brauchen eine kleine weiße Schachtel mit Deckel. Ihre Kinder dĂŒrfen einen Engel auf den Deckel malen. Schreiben Sie auf 14 KĂ€rtchen je einen der folgenden EngelsprĂŒche und legen Sie die KĂ€rtchen in die Schachtel. Vom 24. Dezember bis zum 6. Januar wird an jedem Morgen „blind“ ein KĂ€rtchen herausgeholt. Der Engelspruch soll die Familie durch den Tag begleiten.

Die Engel sind uns ganz nah und schĂŒtzen uns und Gottes Kreaturen in seinem Auftrag (Martin Luther)

Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behĂŒten auf all deinen Wegen. (Psalm 91,11)

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24. TĂŒrchen im Adventskalender

Die Weihnachtsgeschichte

Vor 2013 Jahren lebte in Bethlehem, einer Stadt in JudĂ€a, ein kleiner Junge. Er hieß Aaron. Eines Tages wimmelte es in Bethlehem von Menschen. Viele Fremde waren in die Stadt gekommen. Alle Bewohner des Landes mussten sich nĂ€mlich zĂ€hlen und in Listen eintragen lassen, jeder in seiner Stadt. Das hatte der Kaiser Augustus befohlen.

Aaron stand vor der Herberge seines Vaters und staunte ĂŒber die vielen Menschen auf der Straße. Da kam ein Mann auf die Herberge zu. Er fĂŒhre einen Esel, auf dem eine junge Frau saß. Der Mann sprach Aaron an: „Ich bin Josef von Nazaret, und das ist Maria. Wir brauchen dringend einen Platz fĂŒr die Nacht, denn Maria erwartet ein Kind. Es wird bald zur Welt kommen. Aber in keiner Herberge ist ein Zimmer frei. Weißt du vielleicht, ob wir in dieser Herberge einen Platz finden können?“ Aaron antwortete: „Diese Herberge gehört meinem Vater. Ich werde in fragen.“

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