Brigitta Schieder: Kinder brauchen Märchen

Dornroeschenxs

„Die alten Märchen der Völker bergen einen kostbaren Schatz an Lebenserfahrungen zahlloser Generationen. Sie erzählen davon, dass Leben auch unter schwierigsten Bedingungen glücken kann. Kinder lernen dabei: Es kommt nicht auf Macht, Reichtum und Schönheit an. Am Ende setzt sich das Gute durch. Und die kleinen Helden, denen anfangs niemand etwas zugetraut hat, kommen am Ende ganz groß heraus. Das stärkt das Selbstwertgefühl der Kinder. Märchen werden so zu einer unerschöpflichen Quelle von Lebensmut und –freude“, sagt die Märchenerzählerin, Logotherapeutin und Autorin Brigitta Schieder.

 

Märchenaufführung "Dornröschen", Ostheimer KulturRaum

 

altBrigitta Schieder, Jahrgang 1946, ist Märchenerzählerin und –pädagogin, Buchautorin und diplomierte Logotherapeutin mit Ausbildung bei der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Wien. Zum Thema Märchen hält sie zahlreiche Fortbildungen für Erzieher/-innen und Lehrer/-innen.

Spiel und Zukunft: Was fasziniert Kinder eigentlich an Märchen?

Brigitta Schieder: Zwischen Kindern und Märchen gibt es offensichtlich so etwas wie eine heimliche Seelenverwandtschaft, zu der wir Erwachsene kaum mehr Zugang haben. Märchen entsprechen genau der Art kindlichen Denkens, das wir bei unseren Vor- und Grundschulkindern voraussetzen dürfen. Im Märchen ist alles beseelt – nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere, Bäume, Blumen, Steine und andere Dinge. Die Märchen spiegeln dieses erste Denken wider, in dem der Mensch nicht zwischen leblosen Dingen auf sich selbst angewiesen ist, sondern wo alles zu ihm spricht. Die Entwicklungspsychologie spricht vom magischen, vom zauberhaften Denken des Kindes. Diese Phase hat ihren Schwerpunkt etwa zwischen dem vierten und siebten Lebensjahr und sollte erst gegen Anfang der Pubertät ganz ausklingen. Das heißt: Vom Kind aus gesehen hat jedes Ding und Wesen die Fähigkeit, sich zu verwandeln, wieder lebendig zu werden. Dazu gehören auch die Stofftiere und Puppen, die noch durch die ganze Grundschulzeit hindurch das Kinderzimmer bevölkern. Sie sind in den Augen des Kindes lebendige Wesen, mit denen es sich unterhalten kann.

Wie wirken Märchen auf die Seele eines Kindes?

Die von Generation zu Generation weitergegebenen Märchen sprechen Ängste, Konflikte, Emotionen und Hoffnungen an. Sie finden ihren Ausdruck in einer Sprache, die Kinder auf ihrer Verständnisebene erreicht. Denn es ist die gleiche bildhafte Sprache, die das Kind noch versteht und über die es damit in größere Sinnzusammenhänge hereingenommen wird. Märchen wirken in Symbolen, Bildern und Metaphern, die in den Seelen aller Menschen tief verankert sind. Und sie sind geeignet, innere Unordnung in Ordnung zu bringen. Das Kind findet Orientierungshilfe, kann sich frei entscheiden, mit wem es sich und andere identifizieren will und wird sich in seinen wichtigsten Gefühlen und Hoffnungen bestätigt finden.

Über die Identifizierung mit den Märchengestalten und ihren abenteuerlichen Wegen aus vielerlei Not und Bedrängnis können Kinder Lösungsmöglichkeiten für ihre eigenen Konflikte erproben. „Geh vertrauensvoll deinen Weg und lass dich nicht beirren! Du wirst es schaffen und glücklich werden!“ Wer mit dieser Überzeugung aufwächst, wird eigenständig leben lernen und gegen mancherlei Versuchung gestärkt sein.

Was erleben Sie, wenn Sie Kindern Märchen erzählen?

Es ist für mich immer wieder ein berührendes Erlebnis. Denn zwischen den Kindern und mir entwickelt sich eine ungewöhnlich enge und vertraute Beziehung – obwohl mich die Kinder in der Regel vorher nicht kennen. Sie zeigen mir ihre Zuneigung und Dankbarkeit auf vielfältige Weise. Die Jüngeren suchen Körperkontakt, schmiegen sich an mich. Und die Großen sagen mir, wie schön es war und dass ich recht bald wiederkommen sollte. Wer je Kindern Märchen erzählt hat, kennt dieses Phänomen. Mir wird während solcher Erzählstunden die große Verantwortung, die ich trage, jedes Mal bewusst: Die Kinderaugen sind weit offen, voller Hingabe an das Geschehen, voll Vertrauen in mich, dass ich sie auch aus den aufregendsten Abenteuern wieder sicher an ein glückliches Ende begleite.

altEs ist gar keine Frage: Die Kinder hören meine Märchen nicht nur, sie sehen das Geschehen in lebendigen Bildern, die aus ihrem Unbewussten aufsteigen. Das Wichtigste aber ist: Die Kinder erleben sich selbst in all ihren Ängsten, Hoffnungen und Freuden, in ihren Stärken und Schwächen. Sie sind bei alledem ganz bei sich selbst. Kein noch so gut produzierter Film könnte diesen Vorgang ersetzen. Die karge Ausdrucksweise der Volksmärchen hilft jedem Kind, wirklich nur seine eigenen Bilder zu entwickeln, seine ureigensten Fantasien, Vorstellungen und Gefühle – je nachdem in welcher inneren Gestimmtheit es das Märchen hört.

Warum ist es wichtig, dass es im Märchen Gut und Böse gibt?

Zum Märchen gehört die typische Einteilung in gut oder böse, schön oder hässlich, arm oder reich einfach dazu. Viele Erwachsene haben große Bedenken, den Kindern so ein Schwarz-Weiß-Bild zu vermitteln. Doch richtig besehen entspricht auch diese Perspektive der Weltsicht von Kindern. Sie mündet erst allmählich in eine realistischere ein. Kind zu sein bedeutet auch, zeitlos, ganz in der Gegenwart verhaftet zu sein, und zwar mit allen Sinnen, mit dem Körper und den Gefühlen. Vor allem jüngere Kinder können nur gegenwärtig und damit in einem Schwarz-Weiß-Weltbild leben: „Jetzt fühle ich mich wohl und von meiner Mama verstanden. Sie ist die liebste, beste und schönste Mutter auf der Welt.“ Einen Moment später – die Mutter ist vielleicht irgendeinem Wunsch nicht nachgekommen – verwandelt sich das zufriedene, ausgeglichene Kind in einen kleinen Wüterich, der je nach Temperament sehr deutlich zeigt und sagt, dass die Mutter böse und hässlich ist.

Manche Eltern finden, dass Märchen zu grausam sind. Was können Sie dem entgegen setzen?

Wolf und Hexe, Zauberer und Stiefmutter im Märchen sind keine realen Tiere oder Menschen, die unser Mitleid erregen müssten. Sie sind die „Dämonen“ im Märchen – und im kindlichen Erleben. Sie stehen symbolisch für all das Bedrohliche, Vernichtende, Angstmachende, das auch schon kleinen Kindern bekannt ist. Wir können sie letztlich vor den dunklen Seiten des Lebens nicht schützen. Ob wir wollen oder nicht: Sie werden nicht nur Geborgenheit und Liebe, Freundschaft und Freude kennen lernen. Sehr bald schon erleben sie auch die Schattenseiten menschlicher Existenz, spüren Gefühle von Ohnmacht, Wut, Eifersucht oder Trauer. Dieses vom Kind als bedrohlich empfundene Gefühlschaos, das es noch nicht mit Worten beschreiben kann, findet in den Negativ-Gestalten der Volksmärchen ein Ventil. Die Angst kann, zum Bild geworden, ausgesprochen werden, zum Beispiel abends beim Zubettgehen: „Da ist ein Wolf hinter der Gardine!“ Wenn die Mama das nicht als Unsinn abtut, sondern fragt, wie das Kind den Wolf vertreiben möchte, wird sie über die fantasievollen Lösungsvorschläge staunen. Das Kind wird sich vielleicht einen Zauberspruch ausdenken, mit dem Wolf reden und spielen oder ihn malen. Fällt dem Kind an diesem Abend noch nichts ein, sollte es Unterschlupf im großen Bett bei Mama und Papa finden dürfen. Wenn Kinder Märchen hörend erleben dürfen, wenn ihre eigenen Vorstellungen nicht von vornherein mit Angst einflößenden Geräuschen oder Bildern überdeckt werden, dann werden sie die Vernichtung des Bösen nur als richtig und gerecht und erlösend erleben. Auch wenn Kinder im Spiel gern mal in die Rolle des Wolfs, der Hexe usw. schlüpfen: Letztlich identifizieren sie sich mit dem Jüngsten, Schwächsten, Verlachten, eben mit dem, der bedroht ist und am Ende trotz aller Bedrohung und Gefahren glücklich wird.

Andere Eltern glauben, dass Märchen von einem Weltbild geprägt sind, das der Realität des 21. Jahrhunderts kaum noch entspricht.

Viele Erwachsene würden diese Frage mit Ja beantworten. Sie spüren beim Lesen eines Märchens oft Unsicherheit. Die Sprache und die in den Märchen gebrauchten Bilder sind ihnen fremd geworden. Was ist zum Beispiel ein Köhler, was eine Spindel oder verwirrter Flachs? Warum muss der arme Wolf am Ende immer umgebracht werden? Kann es denn wirklich noch Lebensziel sein, zu heiraten oder gar König oder Königin zu werden? All dies sind die Gedanken und Einwände von Erwachsenen.

Es kann den Erfahrungsraum der Kinder nur erweitern und bereichern, wenn da von alten Berufen und Tätigkeiten die Rede ist, die es in unserer Zeit nicht mehr oder kaum noch gibt. Vielleicht wäre es ja auch möglich, zum Beispiel eine Frau zu besuchen oder in den Kindergarten einzuladen, die wirklich noch Flachs verspinnen kann. Wenn sie das Gesponnene anschließend den Kindern zur kreativen Weiterverarbeitung überlässt, dann ist das für die Kinder ein einprägsames Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden.

Welche Vorteile hat die typische Märchensprache? Oder sollen Eltern die Märchen beim Erzählen etwas modernisieren?

Auf keinen Fall sollten sie das tun. Denn die unmoderne Märchensprache wirkt ähnlich belebend und fördernd auf die Kreativität unserer Kinder. Es ist nachgewiesen, dass Kinder, die viele Märchen hören oder lesen, über einen wesentlich größeren und fantasievolleren Sprachschatz verfügen als ihre nicht-Märchen-bewanderten Altersgenossen. Besonders für die jüngeren Kinder beinhaltet diese antiquierte Sprache eine wichtige Botschaft: Was hier geschieht, ist nicht äußere Realität, sondern eben Märchenwelt. Was der Gretel im tiefen Wald passiert, das begegnet mir nicht im realen Stadtwald an der S-Bahn-Station. Auch die für Märchen typische Formelhaftigkeit verweist auf eine „andere“ Welt, auf Erlebnisse und Abenteuer, die sich auf der Bühne der Gefühle und der Fantasie abspielen. Schon der Anfang aller Märchen weist darauf hin: „Es war einmal“ oder noch deutlicher: „Zu der Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat“. Für Kinder öffnen diese Worte gleichsam Schleusen in die ureigenste Fantasie- und Wunschwelt.

BrüderchenundSchwesterchen 09

Alle Figuren und Elemente auf den Fotos sind von der Margarete Ostheimer GmbH

Können Märchenkassetten und –filme das Vorlesen ersetzen?

Nein. Kinder brauchen den unmittelbaren Kontakt zum Erzählenden oder Vorlesenden. Hinzu kommt, dass die Qualität von Kassetten und Filmen allzu oft zu wünschen übrig lässt. Auf den Wühltischen der Kaufhäuser werden minderwertige Produkte zu Schleuderpreisen angeboten. Anstelle einer guten Erzählerin oder eines Erzählers mutet man den hörenden Kindern schrilles Geschrei, krächzende Stimmimitationen und rührselige Musik zu. Von der ursprünglichen Aussage des Märchens bleibt nichts mehr übrig. Auch manche Autoren und Illustratoren von Kinderbüchern pressen die guten

alten Märchen sowohl verbal als auch grafisch in ein Gewand, das dümmer und greller nicht sein könnte. Ohne Verständnis für die Inhalte und ohne jedes ästhetische Empfinden werden symbolische Erzählungen auf eine materielle Ebene gehoben, bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und der Lächerlichkeit preisgegeben. Damit nicht genug: Sogar die Werbebranche hat sich längst des Rotkäppchens und des Froschkönigs bemächtigt. Damit knüpft sie an eine nicht näher definierte „gute alte Zeit“ an, appelliert an Gefühle in Verbindung mit glücklichen Kindheitserinnerungen und erhofft dadurch gesteigerte Umsatzzahlen. Fremdenverkehrsämter folgen diesem Trend und locken die Besucher in Märchenparks und –wälder voller kitschiger Figuren. Das alles hat mit echten Märchen kaum etwas zu tun. Es tötet die Fantasie der Kinder eher als sie anzuregen.

Vorlesen oder erzählen: Was ist besser?

Ihrem Wesen nach sollten Märchen erzählt werden. Erst die lebendige Stimme ruft sie gleichsam wieder ins Leben zurück. Dabei stellt sich der so wichtige Blickkontakt ganz von selbst ein, und echter Austausch ist möglich. Wenn sich aber ein Erwachsener freies Erzählen (noch) nicht zutraut, ist es sicher besser, Märchen vorzulesen als sie ganz wegzulassen. Um nicht mit den Augen ständig an den Buchstaben kleben zu müssen, ist es in diesem Fall ratsam, sich das Märchen vorher schon einmal durchzulesen, um seinen Inhalt zu kennen. Danach ist es auch bei dieser Technik möglich, angemessen betont und in Verbindung mit dem Kind den Text zu lesen.

Was sollten Eltern bei der Auswahl des Märchens beachten?

Das Märchen muss kurz genug sein, um von den Kindern in einem Stück aufgenommen werden zu können. Es sollte unbedingt ein gutes Ende haben und muss in seinem Handlungsablauf einfach und übersichtlich sein. Alle klassischen Kindermärchen sind „einsträngig“. Die Märchenkinder erleben eine dramatische Situation, etwa im Elternhaus, verlassen es (freiwillig oder unfreiwillig), setzen sich mit allerlei Gefahren auseinander und kehren schließlich reifer und selbstsicherer dorthin zurück – oder werden danach König oder Königin. Im Gegensatz dazu gäbe es bei einem „mehrsträngigen“ Märchen nach dieser ersten Phase noch keine Erlösung, sondern es würden sich daraus weitere Abenteuer entwickeln, die ebenfalls bestanden werden müssten, ehe es zu einem guten Ende kommt. Gerade für jüngere Kinder sollten deshalb immer einsträngige Erzählungen ausgewählt werden.

Wie und wann sollen Eltern ihrem Kind Märchen erzählen?

Grundsätzlich immer – auch unterwegs. Die Ausdauer der Kinder während einer langen Wanderung lässt oft rasch nach. Doch wenn der Vater ein Märchen erzählt, läuft sich’s gleich wieder leichter. Auch langweilige gemeinsame Tätigkeiten in der Küche oder schier endlose Wartezeiten können durch ein Märchen verkürzt und versüßt werden.

Im Jahres- und Tagesablauf der Kinder gibt es Zeiten, in denen sie mehr nach außen orientiert leben und andere, in denen sie sich zurückziehen und eher mit sich selbst beschäftigt sind. Doch auch nach einem langen Sommertag, an dem das Kind viel draußen herumgetollt ist, kann eine Märchenstunde den Abend ruhig ausklingen lassen. Natürlich sollten es dann auch typische Sommermärchen sein. Kälte und Schnee haben in einem Märchen zur Sommerzeit nichts zu suchen. Während der dunklen Jahreszeit sind der späte Nachmittag oder die Zeit vor dem Einschlafen die ideale Märchenzeit.

Sollte die Märchenstunde zu einem Ritual werden?

Kinder lieben Rituale. Sich regelmäßig wiederholende Abläufe schaffen Ordnung, lassen Sinn und System erahnen und geben wesentliche Orientierungshilfen. Das Kind findet seinen Platz und erfährt, dass Vertrauen tragen kann. Zu einem solchen Ritual gehört auch das Erzählen von Märchen. Hier einige Anregungen: Der gewählte Zeitpunkt sollte immer der gleiche sein – etwa die Stunde vor dem Einschlafen. Bestimmte Requisiten schaffen Atmosphäre. Eine schöne Kerze, vielleicht gemeinsam mit Märchenmotiven aus Klebewachs verziert, wird regelmäßig vor dem Erzählen angezündet. Ein bewusster Eintritt ins Märchenland ist für die Kinder ganz besonders reizvoll. Märchenhaft schön ist ein mit goldener Klebefolie überzogener großer Reifen, durch den die Kinder ins Märchenland kriechen. Auch mit bunten Tüchern als Vorhang oder einem langen, gebogenen Zweig als Märchentor lässt sich dieser Eintritt in die andere Welt erleben. Schön ist es, vor Erzählbeginn einer Klangschale, einer Triangel oder einem Glöckchen einige Töne zu entlocken.

Rotkaeppchen

Was spürt das Kind beim Erzählen?

Für die Kinder ist der wichtigste und wesentlichste Punkt sicher die leibhaftige Anwesenheit von Mutter oder Vater, die damit ihre Zuwendung und ihr Verständnis spürbar zeigen. In einer solchen Atmosphäre kann der kleine Mensch es wagen, den Kampf mit all den schrecklichen Ungeheuern aufzunehmen, denn er erlebt das gute Ende in einem doppelten Sinn. Er hört es im Verlauf des Märchens, und er erlebt es in der Geborgenheit dieser Stunde. Auch wenn später Vater oder Mutter nicht immer schützend ihren Arm um das ängstliche Kind legen können: In solchen Situationen wird es Urvertrauen entwickeln, das ihm in der Realität zugute kommt.

Ab wann sollten Eltern ihrem Kind Märchen erzählen?

Erst mit etwa vier Jahren ist ein Kind reif für Märchen. Doch bitte bei der ersten Märchenbegegnung auf gewichtige Themen wie Hänsel und Gretel verzichten. Für Anfänger eignen sich eher witzige Kettenmärchen wie das vom „Dicken, fetten Pfannekuchen“. Bei diesen Geschichten kommt noch der Spaß am Spiel mit der Sprache hinzu. Und der kann natürlich noch verstärkt werden, wenn Kinder zum Mitsprechen animiert werden. Für Mädchen und Jungen unter vier Jahren sind Märchen noch zu kompliziert. Für dieses Alter bieten sich Fingerspiele, Reime und selbst ausgedachte kleine Geschichten an, die die Freude am Erzählen und fantasievollen Fabulieren wecken.

Frau Schieder, wir danken Ihnen für das Gespräch!

Dieses Interview führte Jette Lindholm für unsere Redaktion.

 

Weitere Informationen über die Tätigkeit von Brigitta Schieder finden Sie im Internet unter: www.lebens-sinn.info

Und hier finden Sie Buchtipps zum Thema Märchen...

 

 

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