Kinder und Medien

Medien prägen unseren Alltag, machen das Leben praktischer und angenehmer.
Sie können aber auch hindernd sich auswirken auf unsere seelische, ja physische Gesundheit, besonders die des empfindsam offenen Kindes. Sie bergen Suchtpotential und befördern Entwicklungsdefizite.
Der bewußte und verantwortungsvolle Umgang mit ihnen, d.h. die Ausbildung von wirklicher Medienkompetenz ist notwendig.
 

Herbert Himmelstoß: Willenserziehung als Suchtprävention

HerbertHimmelstoß

Herr Himmelstoß, als Kern Ihrer Arbeit haben sich die Themen „Medien, Wahrnehmung, Sucht und Drogen“ herauskristallisiert. Sie bieten dazu für Eltern und Lehrer  Seminare und Vorträge an, arbeiten jedoch auch mit Kindern und Jugendlichen in Epochen, die Sie unterrichten, daran. Wie sind Sie zu dieser Arbeit gekommen und wie hängen diese Themen für Sie inhaltlich zusammen?

Grundsätzlich sind das für mich zwei Themenbereiche,  zum einen der Bereich „Sucht und Drogen“ und zum anderen der Bereich „Wahrnehmung und Medien“. Doch haben beide Themenbereiche im Endeffekt deutlich miteinander zu tun.

Das Thema „Sucht und Drogen“ ist von außen auf mich zugekommen. Ich bin in einer Familie groß geworden, wo das Thema Alkohol eine Rolle spielte und dann bin ich später auch Menschen begegnet und mit ihnen in Kontakt gekommen, die schwer drogensüchtig waren. So habe ich als junger Erwachsener mit einem Kollegen zusammengearbeitet, der Heroinsüchtig war, doch habe ich das erst im Nachhinein realisiert. Während meines Kunsttherapiestudiums kam es dann zu einer bewussteren Begegnung mit Drogenabhängigkeit. Da eine Mitstudentin selbst den Ausstieg aus der Drogensucht geschafft hatte und insofern Erfahrung mitbrachte, entschlossen wir uns damals, in unserer Wohngemeinschaft einen Heroinabhängigen aufzunehmen, mit dem Ziel ihm zu helfen.

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Rainer Patzlaff: Wie werden Kinder medienkompetent?

Ein Interview mit Dr. Rainer Patzlaff, einem renommierten Medienforscher und Pädagogen. Die zentrale Frage des Interviews ist: Was ist Medienkompetenz und wie erzieht man Kinder zu kompetenten Mediennutzern. Außerdem gibt Patzlaff einen Leitfaden für den Umgang mit Medien in der Erziehung, von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter hinein.

 altHerr Patzlaff, Sie sind den Medien gegenüber durchaus aufgeschlossen und gehören nicht zu den rückwärtsgewandten Kritikern, die die Medien generell ablehnen. Wenn Sie einen Leitfaden für Eltern geben sollten für den Umgang mit Medien in der Erziehung, wie würde der aussehen?

Zunächst einmal müsste ich eine grundlegende Einsicht schaffen, die den meisten heute noch nicht klar ist: Überall heißt das großgeschriebene Ziel "Medienkompetenz" und ich bin durchaus einverstanden mit diesem Ziel. Medienkompetenz werden wir als Erwachsene unbedingt brauchen, sonst sind wir Opfer und manipuliert. Wir müssen schon lernen, mit diesen Geräten umzugehen, wenn man nicht in die Steinzeit zurück will.

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Uwe Buermann: Kinder und Computer - Worauf Eltern achten sollten

Uwe Buermann, geb. 1968, ist Lehrer für Computerkunde an der Freien Waldorfschule in Kiel, Gastdozent an den Waldorflehrerseminaren Kiel und Hamburg, freier Medien- und Suchtberater und seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter des IPSUM-Instituts. Er hat die Homepage www.erziehung-zur-medienkompetenz.de ins Leben gerufen.

nanocomputer2Spiel und Zukunft: Kinder nutzen heute immer mehr und vor allem immer früher das Medium Computer. Haben Sie dazu aktuelle Zahlen für uns?

Uwe Buermann: Nach einer aktuellen Studie des Kinderkanals (Stand 2006), haben bereits 47% der 6- bis 7-jährigen Kinder Zugang zu einem Computer, 41% nutzen bereits das Internet und 46% nutzen eine Spielkonsole. Bei den 12- bis 13-jährigen sind es bereits 81 %, die Zugang zum Computer haben und 70%, die das Internet nutzen können. Bedeutsam in diesem Zusammenhang ist, dass immer mehr Kinder eigene Medien in ihrem Zimmer haben und sie somit de facto unkontrolliert nutzen können.

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Herbert Himmelstoß: Medien und Sucht

HerbertHimmelstoß

Herr Himmelstoß, als Kern Ihrer Arbeit haben sich die Themen „Medien, Wahrnehmung, Sucht und Drogen“ herauskristallisiert. Sie bieten dazu für Eltern und Lehrer Seminare und Vorträge an, arbeiten jedoch auch mit Kindern und Jugendlichen in Epochen, die Sie unterrichten, daran. Wie sind Sie zu dieser Arbeit gekommen und wie hängen diese Themen für Sie inhaltlich zusammen?

Grundsätzlich sind das für mich zwei Themenbereiche, zum einen der Bereich „Sucht und Drogen“ und zum anderen der Bereich „Wahrnehmung und Medien“. Doch haben beide Themenbereiche im Endeffekt deutlich miteinander zu tun.

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