Werte

Unter dem Begriff "Werte" lassen sich manche, heute in die Kritik geratene "Erziehungs-Ziele" einordnen. "Disziplin" ist sicher eines davon. "Regeln" und "Respekt" vielleicht weitere. Aber auch so scheinbar angestaubte Qualitäten wie  Wahrhaftigkeit, Achtsamkeit, Ehrfurcht, Ehrlichkeit dürfen mit vielen anderen Bausteinen des täglichen Miteinanders auf den Prüfstand und, mit Leben und Inhalt gefüllt, neu gegriffen werden.
 

Anders sein - Toleranz üben

Multiethnisch_Rollstuhl

„Mama, warum sitzt der Junge in einem Stuhl mit Rädern?“ Aufgeregt bleibt Fini (3) stehen, zerrt an Mamas Hand und starrt den Jungen an der Ampel unverhohlen an, der versucht, mit seinem Rollstuhl die Bordsteinkante zu überwinden. Es ist das erste Mal in Finis Leben, dass sie einem Rollstuhlfahrer wahrnimmt. „Kann ich helfen?“, fragt Finis Mutter den Jungen, „oder machst Du das lieber alleine?“

Der Junge kann nicht laufen, klärt sie ihre Tochter später auf, und hat deshalb einen Rollstuhl als Hilfe. Weil Finis Mutter keine Berührungsängste hat, wird auch Fini später Menschen, die „anders“ sind, leichter begegnen können.

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Volker Friebel: Mehr Achtsamkeit durch Langsamkeit

Warum Kinder und Eltern öfter mal einen Gang herunter schalten sollten

„Seit dem Mittelalter versucht der Mensch, sich von der Naturzeit abzukoppeln. Er hat sich dem linearen Fortschritt verschrieben, der Verheißung des Neuen. Er möchte ausbrechen aus der zyklischen Immerwiederkehr des Gleichen, aus der Abhängigkeit von der Natur. Das tut uns Menschen nicht gut – und vor allem nicht unseren Kindern. Wir alle brauchen deshalb eine neue Kultur der Langsamkeit“, sagt der Psychologe und Buchautor Dr. Volker Friebel.

Dr. Volker Friebel, Jahrgang 1956, Diplom-Psychologe, ist erfolgreicher Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Pädagogik und Psychologie mit den Spezialgebieten Entspannung, Psychosomatik, Sprache und Musik. Er ist in der pädagogischen Fortbildung als Referent tätig und hat lange Jahre mit Kindergruppen gearbeitet.

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Isabel Köller: Das Geheimnis des Lebens

„Bullerbü – ein kleines Dorf in Schweden und doch weltbekannt durch Kinderbuch und Film. Astrid Lindgren gelang es, in ihrem Werk eine Welt zu malen, die Kleine und Große verzaubert und ins Schwärmen geraten lässt. Bullerbü ist der Inbegriff des Kinderglücks. Denn als wichtige Botschaft zieht sich durch dieses Buch: Das Leben ist schön. Und es macht Spaß. Wir haben es in der Hand, unseren Kindern eine glückliche Welt zu schaffen. Packen wir’s an!“, sagt die Buchautorin und Mutter von sechs Kindern im Alter von ein bis 15 Jahren. Sie schreibt Familienbiografien und Bücher zum Thema Familie und Beziehung und lebt mit ihrer Familie in Essen.

Was ist das Besondere an den Kindern aus Büllerbü?

Ein Büllerbü-Kind verfügt über ein hohes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Es hat gelernt, seine Bedürfnisse und die der anderen zu achten. Es ist frei von Angst und Schuldgefühlen und lässt sich nicht in Stresssituationen drängen. Es steht Unbekanntem aufgeschlossen gegenüber. Und es gelingt ihm, aus Niederlagen zu lernen. Es vermag Entscheidungen aktiv zu treffen, da es selbst bestimmt lebt. Es ist konfliktfähig und besitzt eine Disziplin, die tief aus seinem Inneren kommt. Ein Bullerbü-Kind weiß, welchen Sinn das Leben hat und welche Ziele es für sich verfolgt. Dennoch lebt ein solches Kind im Hier und Jetzt und kann das Leben in seiner Ganzheit genießen. Es hat gelernt, seine Fähigkeiten voll auszuschöpfen. Einem Bullerbü-Kind ist klar, dass Leben nicht Schicksal bedeutet, sondern dass es selbst für sein Glück verantwortlich ist.

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Charmaine Liebertz: Herzensbildung - Wie Eltern sie vermitteln können

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Dr. Charmaine Liebertz, Jahrgang 1954, Lehrerin für die Sekundarstufe 1, arbeitete zehn Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Köln im Bereich Heilpädagogik. Seit 1996 leitet sie die Gesellschaft für ganzheitliches Lernen e.V. und hält zahlreiche Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Eltern.

„Ein Kind, das gelernt hat, mit den eigenen Gefühlen und denen seiner Mitmenschen umzugehen, vermag sein geistiges Potenzial voll auszuschöpfen, ohne zum Spielball seiner Emotionen zu werden. Es verfügt über Herzensbildung – oder anders ausgedrückt über emotionale Intelligenz. Kinder mit Herzensbildung haben ein stabiles Selbstwertgefühl. Sie sind in der Lage, Krisen zu meistern und Konflikte konstruktiv zu lösen“, sagt die Erziehungswissenschaftlerin und Buchautorin Dr. Charmaine Liebertz.

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