Spiele von A bis Z

In unserer Serie „Spiele von A bis Z“ stellen wir Ihnen viele schöne Spiele vor, die Kinder alleine oder mit ihren Freunden gerne spielen.

Wenn Kinder konzentriert spielen, empfinden sie eine tiefe Befriedigung, die weit über bloßes Beschäftigt sein hinausgeht. Kinder entdecken und ergreifen die Welt durch das Spiel. Spielend erobern sie sich das Verständnis für die Gesetzmäßigkeiten, in denen wir leben.

Wieviel Freude Spielen macht, warum Spielen an sich einen Wert darstellt, wie Kinder gerade im Spiel lernen und was Eltern tun können, damit Kinder sich durch viel Spielen gut entwickeln, lesen Sie hier: 

"Lieblingsspiele: Was Kinder gerne spielen und wie sie dabei für das Leben lernen".

 

Angeln spielen

 Fischen_ "Ich hab' einen Fisch!", Simon (4 1/2) hat es mit viel Mühe geschafft, eine widerspenstige Schnur an ein Stöckchen zu knoten. Bereits seit zehn Minuten sitzt er, mit Gummistiefel an den Füßen, still auf dem Stuhl und angelt geduldig in einem Teich, den nur er selbst sehen kann. „Ich hab’ einen, ich hab’ einen!“ jubelt er zwischendurch und wirft die gefangenen Fische - auch diese unsichtbar für uns Erwachsene – in den kleinen Sandspieleimer, den er extra aus der Buddelkiste geholt hat. Am Wochenende war er mit den Eltern spazieren, hat dabei die Angler am See beobachtet und neugierig in deren Eimer gespäht. Nun spielt er das Gesehene mit viel Fantasie nach. Er braucht dazu nicht mehr als seine Gummistiefel, ein Stöckchen und eine alte Schnur.

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Arche spielen

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„Dann scheint die Sonne wieder, alles trocknet, alle sind gerettet und steigen alle wieder aus!“ kräht Lena (5) und öffnet die Kiste. Alle ihre Kuscheltiere wandern nach Arten geordnet und paarweise wieder aus dem Karton heraus. Vorher hat Lena den Karton bemalt und zur „Arche Noah“ erklärt, in welche sie außerdem Luftlöcher hineingepiekst hat, „damit die Tiere die lange Reise überleben“. Die Geschichte von Noah, der die Tiere paarweise vor der großen Flut rettete, hat Lena im Kindergarten gehört und wie die meisten Kinder, ist auch Lena von der Geschichte tief berührt.

 

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Arzt spielen

Arzt spielen

Arzt_spielen_iStock_000008935432XSmall„Du musst jetzt schön still halten, gleich tut es gar nicht mehr weh!“ Emma legt ihr Puppenkind vorsichtig mit dem Rücken auf das Wohnzimmersofa und wickelt ihm eine Mullbinde um den Arm. „Minnie hat sich verletzt, und jetzt helfe ich ihr“, wendet sie sich an ihre Mutter, die gerade Mullbinden, eine stumpfe Schere und ein Pflaster gebracht hat.

Dass Kinder gerne Arzt spielen, kommt nicht von ungefähr, denn der Arztbesuch ist für sie ein einschneidendes Erlebnis. Im Kleinkindalter sind in bestimmten zeitlichen Intervallen Vorsorgeuntersuchungen vorgeschrieben, die feststellen, ob sich ein Kind altersgemäß und gesund entwickelt. Egal, wie freundlich dort alle sind, die Atmosphäre einer Arztpraxis hat meist auch etwas Einschüchterndes.

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Auto spielen

Auto_spielen„Brrrrm, brrmm, tüüüüüt, tüüüüt!“, tönt es aus dem Kinderzimmer, Paul lässt sein Spielzeugauto durch die Küche ins Esszimmer sausen. „Jetzt muss es in die Waschanlage und dann wird es geparkt!“, verkündet er fachmännisch.

Ob es Eltern gefällt oder nicht, Autos und alle anderen Fahrzeuge gehören zur Lebenswelt unserer Kinder, egal, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt. Dementsprechend dreht sich die Fantasie der Kinder um alles, was damit zusammenhängt.

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Balancieren

Balancieren

„Hand! Hand!“, fordert der zweijährige Tim und klettert mit Hilfe seines Vaters den Baumstamm hinauf, den er beim Spaziergang im Wald am Wegesrand entdeckt hat. Fest an Papas Hand, balanciert er selbständig und vorsichtig darüber, bis er unendlich glücklich und vor Stolz strahlend wieder heruntersteigt.

Balancieren wollen alle Kinder, wenn sie in ihrer Entwicklung soweit sind. Dazu brauchen sie keine Aufforderung, denn die Entdeckung des Gleichgewichts steckt genauso wie Krabbeln, Aufrichten und Loslaufen als ein Urbedürfnis in ihnen.

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Ball spielen

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„Ball, Ball!“ Der kleine Maximilian, knapp ein Jahr alt, wedelt aufgeregt mit seinen Armen. Seine Mutter sitzt schon seit einer halben Stunde auf dem Teppich im Kinderzimmer und rollt ihm immer wieder den Ball zu, er kann einfach nicht genug davon bekommen. „Fang doch!“, ruft Tine und wirft den Ball in hohem Bogen zu ihrem Vater, während die Nachbarskinder mit lautem Geschrei einem Fußball hinterherrennen.

Bälle faszinieren Kinder und Erwachsene seit Menschengedenken, vielleicht weil sie ein Eigenleben haben, das wir nie so ganz kontrollieren können.

 

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Bauen

Stufenbaukasten

Ganz still ist es im Kinderzimmer, denn seit einer Viertelstunde schon sitzt Timmi (2) alleine auf dem Teppich und hat sich mit seinen Bauklötzchen ins Spiel vertieft. Hochkonzentriert versucht er, die kleinen Klötze zu stapeln, und erkundet, wie hoch er bauen kann, bevor sein Werk umkippt. Anders sieht es am Morgen im Kindergarten aus, dort geht es hoch her, weil Alexander (3), Lena (4), Lisa (3)  und Johannes (5) versuchen, mit Hilfe von Spielständern, kleinen Tischen, Decken und Tüchern eine Burg mit Höhle zu bauen.  „Nein! So geht es nicht!“, schreit Alexander, als die Decke, die er als Dach für die Höhle befestigen will, zum dritten Mal wegrutscht. Schließlich kommt Lisa auf die Idee, die Decke mit zwei großen Holzklötzen zu beschweren, und zur großen Zufriedenheit aller hat die Burg nun ein Dach.

Bauen gehört zu den grundlegenden Tätigkeiten des kindlichen Spiels. Kinder bauen je nach Alter auf verschiedene Weise und benutzen dabei auch unterschiedliche Materialien.

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Bauernhof spielen

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„Muuuuhhh!“ Erschrocken sucht Marie (4) die Hand ihres Vaters. Beide sind zum ersten Mal zu Besuch auf dem Biobauernhof in ihrer Nähe, sie haben bereits die Pferde auf der Weide und die Hühner in ihrem Hühnerhaus gesehen. Nun weiß Marie endlich, woher die Eier kommen, die sie so gerne isst. Außerdem durfte sie ein neugeborenes  Kätzchen streicheln, bevor sie den großen Kuhstall betraten. Gerade hat sich Kuh Lina lautstark bemerkbar gemacht, denn es ist Fütterungszeit. Der strenge Stallgeruch, das bedächtige Mahlen der Kiefer und die riesigen rauen Zungen der großen Kühe, die Marie mit ihren großen Augen anglotzen, haben das kleine Mädchen schwer beeindruckt. Zum Abschluss besuchen sie noch den Hofladen, um frische Eier und Kohlrabi zu erstehen. Als die Bäuerin ihr ein paar frisch gepflückte Beeren direkt vom Strauch schenkt, ist Maries Glück vollkommen. Sie strahlt über das ganze Gesicht, daheim hat sie ihrer Mama viel zu erzählen.

Familiexs

Bauernfamilie von der Margarete Ostheimer GmbH

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Bauklötze spielen

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Ali (21/2) ist hochkonzentriert. Er sitzt im Kindergarten auf dem Boden und legt vorsichtig einen kleinen Bauklotz auf den anderen. Hat der Turm eine bestimmte Höhe erreicht, holt er mit der Hand in hohem Bogen aus und bringt den Turm mit einem lauten Knall zu Fall. Die Bauklötze purzeln in alle Richtungen, Ali bestaunt, was er ausgelöst hat. Begeistert stellt er fest, dass er die Ursache dieser großen Wirkung ist und beginnt gleich noch einmal von vorn.

Was Kinder an Bauklötzen so faszinierend finden...

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Baustelle spielen

 

Raupenbagger

„Brrummbrumm, bagger, bagger, bagger.“ Seit Stunden arbeiten sich Severin (4) und Xaver (3) im Sandkasten ab und werden dabei nicht müde, den schweren Sand von einer Seite des Sandkastens auf die andere zu verfrachten. Bereits im Kleinkindalter wurden beide Jungs im Kinderwagen unruhig, sobald sie an einer Baustelle vorbeikamen, und protestierten lautstark, wenn Mama sie zu schnell daran vorbei schob.

Ob es einem gefällt oder nicht: Offensichtlich sind Baustellen für Jungen faszinierender als für Mädchen. Was ist an Baustellen so spannend, dass Kinder so begeístert mit Spielzeug-Lastautos, -Baggern und -Kränen nachspielen, was dort passiert?

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Brücken erkunden und bauen

Brücken bauen –  eine Herausforderung für den Menschen

16KinderaufBrücke PontedeZagliklein Wasser zu überqueren ist seit jeher eine große Herausforderung für den Menschen und wurde in jeder Kultur anders gelöst: Während die Römer vor 2000 Jahren Bogenbrücken nutzten, erfanden die Ureinwohner Südamerika die über tiefen Schluchten hängenden Inkabrücken über deren Kunstfertigkeit die ersten Europäer nur staunen konnten.

Die frühesten Ansiedlungen von Menschen sind am Bächen und Flüssen gelegen, denn die Dörfer und Städte mit ihren Menschen, brauchten das Wasser zum Leben. Doch wer am Wasser lebt, braucht auch die Möglichkeit ans andere Ufer zu gelangen.

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Einkaufen spielen

 KAUFLADEN 3KINDERxsKaufladen Karl-Schubert-Werkstätten„Möchten Sie vielleicht noch Eier, oder lieber Waschpulver?“, Hendriks Wangen glühen vor Aufregung, „oder vielleicht eine Packung Eis?“ Er streckt seiner Mama drei Päckchen zur Auswahl hin und sieht sie erwartungsfroh an. Ihr Einkaufskörbchen ist zwar schon voll, aber gehen darf sie noch nicht. „Ja“, sagt sie, „gut, dass Sie mich daran erinnern, meine Schwestern kommen ja zu Besuch, da muss ich etwas backen, und meine Tochter macht ihre Kleider beim Spielen immer so schmutzig, dafür kann ich das Waschmittel gut gebrauchen. Aber das ist dann wirklich alles.“ Hendrik strahlt, nimmt eine der kleinen Papiereinkauftüten, die er gestern mit Mama gebastelt hat, stopft die Eier hinein und drückt dann alle Tasten der Kasse, bis diese aufspringt. „Macht neun fuuufzig,“ stellt er gewichtig fest und hält die Hand auf. Hendriks Mutter öffnet den kleinen Geldbeutel, in den sie extra ein paar ausländische Münzen gefüllt hat und bezahlt. „Auf Wiedersehen! Und nicht vergessen, ich habe immer offen!“ ruft er ihr nach, als sie das Zimmer verlässt.

Seit das Weihnachtsfest ihm einen Kaufladen beschert hat, ist Hendriks Lieblingsspiel „Einkaufen“. Mit großem Ernst steht der kleine Mann hinter dem Verkaufstresen, sortiert seine Waren und lässt voller Begeisterung die Kasse klingeln. Jeder, der zu Besuch kommt, muss erst einmal bei ihm einkaufen.

Es gibt so gut wie kein Kind, das nicht gerne Einkaufen spielt. Was verbirgt sich hinter der Begeisterung für den Kaufladen?

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Eisenbahnspielen

Eisenbahn„Schschsch, die Eisenbahn!“, tönt es aus dem Spielzimmer im Kindergarten. Die großen Kinder Lars, Annika und Liam haben die Kinderstühlchen einfach umgedreht in eine Reihe hintereinander gestellt und fahren nun „nach Bayern zur Oma!“, wie sie stolz verkünden.

Zug fahren und Eisenbahn spielen übt auf Kinder einen großen Reiz aus

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Fahrzeuge fahren und bespielen

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„Huuuhiiiii!“ Jauchzend strebt Tobias auf seinem kleinen Laufrad vorwärts, bis er langsam aber sicher Fahrt aufnimmt, schneller und schneller wird, die Beine vom Boden löst und im Affentempo an seinen Eltern vorbeischießt. Der Wind pfeift ihm um die Ohren, sein kleiner Schal flattert im Wind, er rast noch ein Stückchen weiter, dann dreht er sich triumphierend um, kommt dabei heftig ins Schlingern und fängt sich gerade noch mal ab. Er hält an und ruft, begeistert von sich selbst: „Siehst Du, Papa, ich bin viel viel schneller als Du!“ Seine Nase ist rot und läuft, vor Aufregung strahlt er über das ganze Gesicht.

Kinder brauchen und lieben Bewegung und Geschwindigkeit. In vollen Zügen genießen sie, sich selbst und andere Dinge bewegen zu können. Dabei erleben sie das großartige Gefühl der Selbstwirksamkeit, üben ganz nebenbei ihre Grobmotorik und lernen, ihr Gleichgewicht zu halten. Kurzum: Ein rundum gutes Körpergefühl stellt sich ein.

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Formen stecken und sortieren

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„Bbbbbmmmmmhhhhbrrr ...“ Karim (1 ½ ) sitzt auf dem Küchenfußboden und brabbelt nachdenklich vor sich hin. Hochkonzentriert hantiert der kleine Forscher seit einer Viertelstunde mit drei Plastikschüsseln, die ihm seine Mama in die unterste Schublade der Küchenzeile gelegt hat. Mehrmals am Tag wackelt er zu „seinem Fach“, zieht die Schublade auf und freut sich, dass die bunten Behälter dort auf ihn warten.

Wenn Kinder so konzentriert spielen, beginnen sie im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, wie unsere Welt funktioniert. Sie erkennen wichtige Prinzipien wie zum Beispiel die Tatsache, dass es Dinge gibt, die zu- und ineinander passen. Außerdem erkennen sie, dass sie selbst fähig sind, solche Wunder zu vollbringen.

Klötzchen-Trommel mit Bär von Ostheimer

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Gesellschaftsspiele spielen

Familie_am_Tisch„Jetzt hol ich aber auf!“, schreit Fabian (5) aufgeregt. Der Würfel rollt mit großem Schwung quer über den Tisch. „Sechs, noch mal würfeln“, brüllt er, „gleich werf ich dich raus!“. Mama, Papa und Fabians kleiner Freund Emre sitzen schon zur zweiten Runde „Mensch ärgere dich nicht!“um den großen Esstisch und spielen, was das Zeug hält. Fabian und Emre ärgern sich fürchterlich über Mamas Vorsprung, denn sie wollen diesmal unbedingt gewinnen. „Macht schneller, macht schneller, Mama hat schon fast alle ihre roten Männchen im Ziel“, feuert Fabian die Mitspieler an, „sie soll doch nicht schon wiiieeder gewinnen!“ Fabian tut es richtig weh, zu verlieren, und sich an die Regeln halten, ist auch noch nicht seine Stärke. Doch beides wird er beim Spielen mit anderen üben und lernen.

Lesen Sie, warum es für Kinder so wichtig ist, Gesellschaftsspiele zu spielen, was sie dabei für das Leben lernen und wie Sie sich als Erwachsener beim Spielen mit Kindern einbringen können.

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Haus oder Höhle bauen

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„Mama, das hält nicht, kannst du mir helfen?“ Lotte (4) zerrt an der großen roten Kuscheldecke, sie versucht seit einer Weile, diese an den Fernsehsessel zu binden. Lotte hat es bereits geschafft, die alte Tischdecke, die Mama ihr gegeben hat, in der Zimmerecke zwischen Heizung und Sofalehne zu spannen und mit dicken Büchern aus Mamas Arbeitszimmer zu befestigen. „Das Dach ist noch nicht dicht“, meint sie besorgt, „hier scheint noch Licht rein.“Ihre Mutter klammert die beiden Decken mit Wäscheklammern zusammen. „Jetzt kannst du wieder gehen, vielleicht lade ich dich später mal ein“, komplimentiert Lotte die Mutter aus ihrem Reich hinaus.

Welchen Ursprung hat dieser Bautrieb und warum tut es Kindern so gut, sich ihr eigenes kleines Spielheim zu schaffen?

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Mit Holzfiguren und Holztieren spielen

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„Hier fließt der tiefe kalte Fluss, weiter hinten ist der Wald mit der Höhle, in der die böse Hexe die Prinzessin versteckt hält, und dort das schöne Schloss mit dem Schatz und dem König.“ Sina deutet auf die großflächige Landschaft, die sie in der letzten Stunde aus Seidentüchern, mit Kiefernzapfen und Holzelementen gestaltet hat. Mit Hingabe und viel Liebe zum Detail hat sie eine wunderbare kleine Welt gebaut und dabei alles einbezogen, was ihr geeignet erschien: Ein hellblaues Seidentuch, das sie mitten im Raum ausgebreitet hat, bildet den Fluss, auf dem kleine Holzfische liegen, der Wald besteht aus großen Kieferzapfen, die Höhle ist ein kleiner Schuhkarton, um den sie Papas kratzigen braunen Schal gewickelt hat, und der Schatz besteht aus kleinen Murmeln und Glitzersteinchen aus dem Kinderzimmer. Im Wald verstecken sich Rehe und ein Bär aus Holz, den Höhleneingang versperrt die Hexenfigur und auf dem Burgturm stehen König und Königin Seite an Seite mit dem Falkner, der einen stolzen Vogel auf seiner ausgestreckten Hand hält.

Warum es ein wichtiger Entwicklungsschritt für Kinder ist, mit Holzfiguren und Holztieren zu spielen und dabei kleine Welten zu bauen, erfahren Sie hier.

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Indianer spielen

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„Wir müssen hier weg, hinter den Bergen lauern schon die Feinde!“ Sina, die seit heute morgen „Leichte Feder“ heißt, und ihr Freund Tommy alias „Flinker Pfeil“ berichten ihrem Häuptling „Schlaue Wolke“, was sie gerade ausgespäht haben. „Sagt den Frauen und Kindern, sie sollen sich im Tipi verstecken, wir werden losreiten und den Feind mit unserer Klugheit überlisten“, beschließt der Häuptling, der von allen Kindern zum Bestimmer in diesem Spiel in der Grünanlage hinter Tommys und Sinas Haus gewählt wurde.

Beim Indianerspiel geht es um Gut und Böse, aber auch um Naturnähe und Abenteuer. Viele Kinder- und Jugendfreizeiten, die draußen stattfinden, nehmen sich das Thema „Indianer“  als Motto, um Naturerlebnisse zu vermitteln.

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Kasperletheater spielen

Kasperltheaterxs„Seid ihr alle da?“, ruft Gregor laut in die Runde. Fest hält er seine Kasperlepuppe in der Hand, denn er ist ganz schön aufgeregt. Zusammengedrängt mit Nina und Yoko sitzt er hinter den Kulissen seines kleinen Kasperletheaters. Nina hat die Gretel auf der Hand und Yoko soll mit tief verstellter Stimme den Räuber Hotzenplotz spielen. Vor dem Kasperletheater sitzen Mama und Papa, die Nachbarskinder und die Oma, die extra dazu eingeladen wurde.

„Kasperle spielen“ ist ein Zeitvertreib, bei dem das soziale Miteinander die Hauptrolle spielt. Warum das so ist und wie gut dieses Spiel Kindern tut, können Sie hier lesen.

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Küche, Kochen, Kehren - im Haushalt spielen und helfen

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"Ich will auch kochen!“, kräht Jonathan, als er sieht, wie seine Mutter den Salat putzt. „Na, dann komm mal her!“, meint Mama, bindet ihm eine kleine Schürze um und schiebt ihm einen Küchenstuhl an die Spüle. „Du kannst beim Waschen der Blätter helfen.“ Hochzufrieden macht sich Jonathan an die Arbeit.

Kinder sind gerne in Küche und Haushalt dabei und begnügen sich nicht mit der Zuschauerrolle. Sie wollen mitmachen.

Warum Kinder so gerne im Haushalt helfen und wozu das gut ist, erfahren Sie hier...

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Kugelbahn spielen

nic multibahn gross„Jetzt darf aber endlich ich“, meldet sich Konstantin, vor Aufregung tritt er von einem Bein aufs andere. Konstantin (3) und sein Bruder Leo (5) haben zu Ostern eine große Kugelbahn von Oma und Opa geschenkt bekommen, seitdem wetteifern sie täglich miteinander und beobachten immer wieder aufs Neue den Lauf der bunten Kugeln.


Warum Kinder so gerne mit einer Kugelbahn spielen und was sie daran fasziniert.

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Lehrer und Schule spielen

Schulfreude

„Jetzt setzt du dich aber mal ordentlich hin!“, tönt Marius (7) an der kleinen Spieltafel. „Manno“, murrt Michael (6), „ich hab doch gar nichts gemacht. Und überhaupt, jetzt will ich aber mal der Lehrer sein!“ Sina und Lene schneiden Grimassen und grinsen.

Warum Kinder gerne Lehrer und Schule spielen und was das Spiel über die Persönlichkeit von Kindern aussagt.

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Liederspiele

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„Es geht ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Kreis herum, fidibum“, singt Michael und blickt gespannt über seine Schulter. Die Kinder haben einen Kreis gebildet, Sonja eilt stürmischen Schrittes außen herum, sie will das kleine mit Sand gefüllte Säckchen möglichst schnell hinter dem Rücken eines Mitspielers abwerfen. „Er rüttelt sich und schüttelt sich und wirft sein Säckchen hinter sich!“ Mit einem „Plumps“ hat sie das Säckchen abgelegt, und rennt, bis sie es schafft, wieder einen Platz im Kreis zu ergattern.

Kein Kind der Welt, das nicht gerne singt oder zumindest gerne Gesang hört und kein Kind, das sich nicht gerne bewegt, vor allem im Kreis! Warum das so ist und was Kindern daran so gut gefällt, erfahren Sie hier.

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Märchen hören, sehen und spielen

Bremer Stadtmusikantenxs„Und er führte die Königstochter in sein Reich, wo er mit großer Freude empfangen ward, und sie lebten noch lange und glücklich bis ans Ende ihrer Tage“, beendet die Märchenerzählerin die Geschichte von Rapunzel. Leon, Karim und die anderen Kinder aus dem Kindergarten sitzen mucksmäuschenstill, so verzaubert sind sie von der Welt der schönen Mädchens, das so lange von der Zauberin im Turm festgehalten wird, bis ein junger Prinz den Weg zu ihr findet. Ganz behutsam lösen sich die Kinder von den Bildern ihrer Fantasiewelt, in die sie die letzte halbe Stunde eingetaucht waren.

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Pferdchen spielen

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„Hü, Pferdchen, hü, auf geht´s in den Wald!“, ruft Paul und galoppiert auf seinem Steckenpferd durch die Terrassentür hinaus in den Garten. Im wilden Galopp dreht er seine Runden, bevor er unter den Sträuchern zum Stehen kommt und sein Pferdchen grasen lässt. Währenddessen sitzen Nina und Ina vor dem Reiterhof, den sie aufgebaut haben. Sie stellen ihre kleinen Holzpferde ordentlich in ihre Boxen: „Die müssen noch warten, bis sie auf die Koppel dürfen“, stimmen sie überein.

Warum Kinder Pferde so faszinierend finden, und warum sie so gerne Pferdchen spielen, erfahren Sie hier.

 

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Puppen spielen

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„So, jetzt ist es Nacht, du bist müde und musst schlafen gehen, ich decke dich ganz fest zu“, flüstert die fünfjährige Hanni. Liebevoll drückt sie ihr Puppenkind an sich, legt es dann behutsam in die kleine Wiege und beginnt ein Schlaflied zu summen. „Du brauchst keine Angst haben, ich bin immer in deiner Nähe!“

Das Puppenspiel hat eine zentrale Bedeutung im Spiel und damit in der Entwicklung von Kindern. Warum dies so ist, möchten wir in diesem Artikel erlebbar machen.

                    

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Puppentheater spielen

2007 Dornröschen 01„Rapunzel, Rapunzel, lass dein goldenes Haar herunter“, flüstert die Kindergärtnerin, vorsichtig löst sie den langen Zopf aus gelbgoldener Märchenwolle, den sie eigens für die Figur geflochten hat, und lässt die Haarpracht in die Kulisse herabsinken. Lisa und die anderen Kinder sitzen gebannt davor. Sie bestaunen die schöne Gefangene und den großen Holzturm, der in einer märchenhaften Kulisse aus bunten Seidentüchern und einigen Schmuckelementen steht.

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Raten und Rätseln

„Was hängt an der Wand und gibt jedem die Hand?“, fragt Erzieherin Tanja die Kinderrunde. Um die Wartezeit auf das Mittagessen zu verkürzen, wird bei ihr in der Gruppe oft gerätselt. „Das macht eigentlich allen Kindern Spaß“, erklärt sie, und tatsächlich braucht sie nicht lange auf Antworten warten: „Das Handtuch, das Handtuch!“, ruft der kleine Johann.

Warum Kinder so gerne Rätsel lösen und was sie daran so faszinierend finden, lesen Sie hier.

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Ritterburg spielen

burganlage-ostheimer"Papa, mach’ schnell das Tor runter, die Räuber kommen!“  Felix und sein Vater sitzen auf dem Fußboden im Wohnzimmer, wo sie in der letzten Stunde mit großer Hingabe eine Burganlage aus Holz aufgebaut haben. Hohe Zinnen, feste Mauern,  mächtige Türme und ein kleiner Ziehbrunnen zieren die Burg, die von etlichen Einwohnern bevölkert wird: König und Königin, Falkner, Prinzessin und Burgfräulein, die Ritter samt Pferden, eine Bauernfamilie sowie der Schweinehirte mit seinen Tieren sind versammelt. Felix Vater kurbelt das Burgtor herunter. „Und jetzt auf die Mauern, Männer, wir müssen die Feinde abwehren!“, tönt Felix.

Warum Kinder so gerne mit der Ritterburg spielen und was sie dabei lernen können...

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Rollenspiele

Spielhausxs„Los, wir spielen Eisenbahn!“, schlägt Lukas vor, und eifrig beginnen die Kinder, alle verfügbaren Stühle und Hocker zusammenzutragen und hintereinander in eine lange Linie aufzustellen. Der große Stuhl ist die Lok, die Kinderstühlchen werden mit der Lehne nach unten gedreht, so sehen die Wagen „echter aus“, findet Amanda und bindet sie mit einem langen Strickband zusammen. Sogar einen Anhänger, ein altes Sitzpolster, auf dem die Stofftiere Platz finden, gibt es. Sebastian rast in die Küche und bindet noch einen Korb mit Äpfeln, den „Versorgungswagen“, hinten dran. „Alle einsteigen, der Zug fährt ab!“ Simon pfeift auf einer kleinen Trillerpfeife, und das Geruckel und Gezuckel geht los, alle Mitspieler wackeln wild auf ihren Stühlen hin und her. „Legt euch in die Kurve, sonst fliegen wir von den Schienen!“, ruft Else, während Simon eifrig die Fahrkarten kontrolliert.

Ob Eisenbahn, Einkaufen oder Vater-Mutter-Kind - Kinder wollen sich in vielen verschiedenen Rollenspielen entfalten: Warum das so ist und wie Kinder davon profitieren, können Sie hier erfahren.

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Mit Sand und Steinen spielen


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Ganz still ist es für einen Moment im Sandkasten. Klara (3) lässt konzentriert und genüsslich den Sand zwischen ihren Fingern durchrieseln, während Sonja (5) und Eric (4) einträchtig nebeneinander an einem großen Loch graben. Sonja buddelt immer tiefer, ihren Aushubhaufen klopft Eric mit beiden Händen kräftig fest. „Das wird ein riesiger, riesiger Berg“, murmelt er dabei immer wieder leise vor sich hin.
Im und mit Sand und Erde zu spielen ist ein entspannendes und eindrückliches Sinneserlebnis für alle Kinder.


Sand entsteht durch die Verwitterung größerer Gesteine und ist überall auf unserer Erde zu finden - vielleicht stammt auch daher die große Faszination. Wo immer Sand oder Erde angehäuft ist, finden sich sofort Kinder, die mit Begeisterung und Freude damit spielen, und selbst so manchen Erwachsenen lässt das Spielen mit Sand nicht mehr los, wie Sandskulpturenmeisterschaften in aller Welt beweisen.

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Sprachspiele

Berührtes Kind klein„Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen, der hebt sie auf, der trägt sie nach Haus’ und der kleine isst sie alle, alle auf!“ Jonas sitzt auf Omas Schoß und betrachtet gebannt seine Fingerchen. Nacheinander zupft Oma seinen Daumen, dann Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger, bis sie schließlich seinen kleinen Finger leicht hin und her bewegt, während sie das Sprüchlein aufsagt. Jonas strahlt.

Warum Kinder Sprachspiele so sehr lieben und warum sie ihnen so gut tun, erfahren Sie hier.

 

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Tasten

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„Guck mal Mama, was Oliver macht! “ Olivers große Schwester Elisabeth (4) sieht zu, wie ihr kleiner Bruder (6 Monate) gestillt wird und dabei mit seinen kleinen Fingerchen die Brust der Mutter knetet. „Manchmal knetet er auch sein Schmusetuch und reibt es über sein Gesicht!“, erzählt sie der Oma. „Und er spielt sogar schon mit seinen Händen und Füßen!“

Der Tastsinn und das spielerische Tasten sind sehr bedeutsam für die kindliche Entwicklung.

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Vater-Mutter-Kind spielen

Drei Mädchen im Gras iStock pamspix 000005944385XSmall„Im Spiel bist du jetzt das Kind und ich die Mutter, und du musst jetzt in den Kinderwagen!“ In bestimmtem Ton weist Larissa (5) ihren kleinen Bruder Anton (1 1/2) an, welche Rolle er zu spielen hat. Als er nicht gleich spurt, setzt sie ihn recht rabiat in den Holzpuppenwagen. „Dann bin ich im Spiel der Papa“, ruft Simon (5). „Ich komme mit, wir gehen zur Eisdiele!“

Warum Kinder so gerne Vater-Mutter-Kind spielen und wie wichtig dieses Spiel für ihre Entwicklung ist erfahren Sie hier ...

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Mit Wasser spielen

KinderamBachx„Schnell, hilf mir, der Damm bricht!“, ruft Elias aufgeregt, „Wir brauchen noch mehr Steine.“ Jule schleppt einen Felsbrocken herbei, der schon fast zu schwer für sie ist. „Uff, den setze ich hier hin, dann kann das Wasser nicht durch“, meint sie fachkundig. Mit Ästen und Steinen haben die beiden am Bach einen Staudamm gebaut und beobachten fasziniert, mit wie viel Kraft und Energie das Wasser strömt. So versunken sind sie in ihr Spiel, dass sie alles andere darüber vergessen.

Wie alle Elemente übt Wasser eine besondere Anziehungskraft auf Kinder aus. Warum es so wohltuend und entspannend für Kinder ist mit Wasser zu spielen, erfahren Sie hier

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