Spielen ist Lernen

Kinder lernen mit allen Sinnen

Ein Beitrag von Rita Steininger

Wahrnehmung mit allen Sinnen ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich Kinder körperlich, geistig und emotional gesund entwickeln. In den ganz normalen Alltag mit Kindern lassen sich vielseitige Anregungen einfügen, die alle Sinne anregen und kleinen wie größeren Kindern Spaß machen.

Komm wir wollen spielen!

"Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch'…" Auf einer Decke am Boden liegt bäuchlings die kleine Veronika und lässt sich von ihrer Mama kreuz und quer durchs Wohnzimmer ziehen. Sie schlenkert ausgelassen mit den Beinen und jauchzt vor Vergnügen. Kein Mensch würde bei dieser freundlichen Szene auf die Idee kommen, dass hier gerade eine private „Förderstunde“ abläuft. Doch im Spiel macht das Kind Spür- und Raum-Erfahrungen, die seine Wahrnehmung anregen.

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Mit Fantasie erobern Kinder die Welt

MAEDCHEN KORB

In der Fantasie von Kindern werden Blumen und Bäume zu Lebewesen, mit denen man reden kann. Ihre Augen sehen, was Erwachsenen verborgen bleibt: Zwerge und Riesen, Engel und Gespenster. Nicht umsonst heißt die Zeit zwischen drei und sechs Jahren "magisches Alter". Kinder brauchen Eltern, die ihnen Freiräume zum Forschen und Entdecken ermöglichen. Denn nur so kann sich Kreativität entfalten.

Eins mit der Natur sein, den Wechsel der Jahreszeiten mit allen Sinnen erleben, Höhlen bauen, im Matsch wühlen, mit Blumen und Blättern, Steinen und Tannenzapfen spielen: Was für unsere Eltern und Großeltern noch selbstverständlich war, wird Kindern heute schwer gemacht.

Asphaltierte Straßen, Spielplätze mit fantasielosen Geräten, fehlende Grünflächen und ein voll gestopfter Terminkalender bereits im Kindergartenalter - dies alles ist leider häufig genug Realität. Vom unbeschwerten Spielen in Wald, Wiese und Feld, vom Erleben vieler Abenteuer in der Natur können Kinder heute oft nur noch träumen.

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Spielen - immer und überall

Unser Elternalltag steht heute häufig unter der Devise: „Es muss etwas geboten werden!“ Wir verwenden viel Energie darauf, unseren Kindern genügend Spielzeug, Abwechslung, Unterhaltungsmedien, Freizeit-Programm, Förderung und vieles mehr zu bieten ... Bleibt da eigentlich noch genug Raum fürs Spielen und das Entstehen einer kindlichen Phantasiewelt?

Wo früher vielleicht zu wenig getan wurde, die Entwicklung der Kinder eher „nebenbei“ stattfand und Förderung in erster Linie Kindergarten und Schule überlassen wurde, ist heute ein ungeheurer Aktivismus entstanden. Und an Stelle des Vertrauens in die Entwicklungsfähigkeit der Kinder ist die Sorge getreten, dass ohne unser aktives Dazutun vielleicht alles Wesentliche ausbleibt oder Chancen verpasst werden.

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Liebe und Geborgenheit: Die Schlüssel zum Kinderglück

Alexander, fünf Jahre, malt einen Sternenhimmel. Er ist so vertieft in sein Kunstwerk, dass er nicht auf das Glas mit der blauen Wasserfarbe achtet. Es kippt um und ergießt sich über den Küchenboden. Seine Mama kommt herein und sieht die Bescherung. Ihr Blick fällt auf Alexanders Sternenhimmel. „Er ist wunderschön. Da hast du dir aber große Mühe gegeben“, lobt sie. Ganz nebenbei nimmt sie Küchenkrepp und legt den blauen See auf dem Fußboden trocken. Den Rest erledigt sie mit einem Lappen.

„Das kann passieren und ist überhaupt nicht schlimm“, versichert sie ihrem Jungen. Alexander schlingt seine Arme um die Mama, drückt sie fest an sich und sagt: „Ich hab dich ganz doll lieb!“ Die Mutter geht in die Hocke, reibt ihre Nase an Alexanders Näschen und meint: „So machen die Eskimo-Mütter und die Eskimo-Kinder, wenn sie sich ganz doll lieb haben.“

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Soziale Kompetenzen spielerisch vermitteln

Umgang mit anderen Menschen

Wenn Ihr Kind bisher positive Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht hat, wird es unbefangen und offen auf die neuen Kinder und die Lehrerin oder den Lehrer zugehen. Ermöglichen Sie ihm viele angenehme Begegnungen.

Hier einige Beispiele: Beginnen Sie im Bäckerladen ein Gespräch mit der netten Verkäuferin und beziehen Sie Ihr Kind ein. Ermuntern Sie Ihr Kind zum Small Talk mit anderen, etwa im Wartezimmer, im Bus oder in der Straßenbahn. Vor allem braucht es nun viel Kontakt zu Gleichaltrigen. Laden Sie in den letzten Ferienwochen deshalb öfter Freunde ein – ruhig auch zum Übernachten. Geben Sie Ihrem Kind ebenfalls Gelegenheit andere zu besuchen. Es lernt so, auch mal eine Weile ohne Sie auszukommen. Das stärkt sein Selbstvertrauen und gleichzeitig merkt es, dass in der Familie von Freunden oft andere Regeln gelten als zu Hause. Soziale Fähigkeiten wie die Bereitschaft zur Anpassung, Kooperation und zu Kompromissen werden so gefördert.

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Spielzeug - wie wär´s mal ohne?

SPIELZEUGFREIE ZEITEN – das klingt wie ein Notstand und ist das glatte Gegenteil.  Es gibt inzwischen nicht nur in einigen Kindergärten spielzeugfreie Wochen, sondern auch so manche Eltern haben diese Idee zu Hause erprobt. Die Erfahrungen damit sind durchweg positiv: es gibt weniger Streit unter den Kindern und – zum Erstaunen der Skeptiker – auch weniger Langeweile.

Die Kinder werden plötzlich ungeheuer aktiv, entwickeln neue Ideen für Spiele und setzen ihre Phantasie ein, um sich das Nötige selbst zu schaffen. Möbelstücke, Tischtücher oder Laken und viele andere Alltagsgegenstände werden plötzlich zu spannenden Spielzeugen. Vor allem aber nehmen sich die Kinder gegenseitig viel stärker wahr.

Wie funktioniert so eine "spielzeugfreie Zeit" eigentlich?

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Kinder brauchen Spielzeug zum Spielen, um wirklich lernen zu können!

Vortrag der Spiel und Zukunft-Redakteurin Sibylle Engstrom im Branchenforum der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg am 9. Februar 2008

Sehr geehrte Anwesende,

ich möchte mich heute als Redakteurin des Eltern-Online-Portals www.spielundzukunft.de zu dem Thema „Spielend lernen“ zu Wort melden.

Zunächst zwei Stimmen aus der Wirtschaft zum Thema Spielen und Lernen:

Es ist interessant, dass ausgerechnet aus der Wirtschaft und Forschung immer deutlicher Stimmen laut werden zu unserem Thema „Spielen und Lernen“ - Stimmen, die benennen, an was es unserem Bildungssystem und infolgedessen unserem Nachwuchs, fehlt:

Prof. Heinz Trasch, der Vorstandsvorsitzende der renommierten Steinbeis-Stiftung hat beispielsweise in einem Festvortrag vor wenigen Wochen angemahnt, dass die deutsche Wirtschaft zwar in den Bereichen Wissen und Umsetzung in Produktionsabläufe die Nase nach wie vor ganz vorne hat, dass es jedoch in den beiden Bereichen dazwischen, wo es um neue Visionen und um kreative Ideen geht, die zu Innovationen führen, ganz schlecht steht. Er sagte: „Wir brauchen Menschen, die ihre Neugier nicht verloren haben, die wirklich kreativ sind, die eigenständig/die quer denken können, die spielen können“, wenn wir künftig auf dem globalen Markt Wettbewerbsfähig bleiben wollen. Er regte an, dass das freie, nicht Zielorientierte Gedanken-Spinnen-Dürfen, das Spielen eigentlich in jedem Betrieb, der innovativ sein möchte, Platz eingeräumt werden müsse. Und beginnen müsse es damit, dass Kinder wieder spielten, dass Eltern mit ihnen basteln, dass sie mit ihnen in den Wald gehen und ihre Neugier wecken, statt sie langsam abzustumpfen.

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Von der Kulturkraft des Spiels

cleoPortraet

Angriff auf die Freiheit

Der Impuls zu spielen – spielend zu sein – ist so alt wie die Menschheitsgeschichte
selbst. Mehr noch, sie ist Ausdruck unserer Entwicklungsfähigkeit!
Der spielerische Moment des „Nicht Wissens“ beschenkt uns mit Inspiration, Intuition und Imagination.
Aus diesem Freiraum hat sich unsere Kulturgeschichte entfalten können.
Im Spiel erleben wir eine andere Dimension von Zeit und Raum. Wir erfahren eine andere Wirklichkeit,wachsen über uns hinaus, begreifen uns grenzenlos und gleichzeitig verbunden. Im Spiel überraschen wir uns selbst mit unseren Möglichkeiten. Wir sind Ent-decker.

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