Wasserspielzeug selbst gemacht

altDas Spiel mit fließendem Wasser gehört zu den schönsten Erlebnissen, die Kinder in der Natur haben können. Heute ist es, gerade für Familien in der Stadt, gar nicht mehr so leicht, einen Bach zu finden, in dem Kinder spielen können. Vielleicht kann man etwas hinausfahren, ein Picknick mitnehmen und sich an einem kleinen Flusslauf niederlassen.

Es gibt schöne Wasserspielsachen, die man kaufen und selbst zusammenbauen kann.
Die hier abgebildeten und weitere Wasserspielzeuge sind über den Fachhandel zu beziehen und daherKaufButton180px

Einiges kann man auch vor Ort basteln...

Kleine Boote bauen

Ein kleines Boot kann man leicht aus einem leicht gewölbten Rindenstückchen bauen.

Als Bootsmast dient ein Ästchen, das man senkrecht in die Rinde hineinbohrt. Dafür vorsichtig mit dem Taschenmesser ein kleines Loch in die Rinde ritzen.

Ein schönes, grünes Blatt wird zum Segel, indem man zwei Löcher hineinbohrt und es auf den Ast fädelt. Los geht die große Fahrt!

Vorsicht: Kleinere Kinder trauern um den Verlust ihres Rindenschiffchens und weinen, wenn es davonschwimmt. Das Schiffchen vielleicht lieber an einer seichten Stelle ins Wasser lassen, wo man es zur Not wieder herausholen kann, oder an einen langen Faden binden.

Dieses Schiffchen ist nicht selbst gebaut, aber selbst zusammengesetzt. Das Schiff gibt es als Bauset bei der Firma Kraul.

HAMMERWERK FLOSSNatur-Mühlespiel

Möchte man kein Mühlespiel basteln, kann man eins in den Sand zeichnen und dunkle und helle Steine als Mühlesteine benutzen. Hat man keine Steine zur Hand geht es auch mit dunklen Ästchen und hellem Strandgras, das man in den Sand steckt.

Wasserräder selbst gebaut

Die Bilder und Anleitungen zum Bau der drei Wasserradtypen, die wir Ihnen im Folgenden zeigen, haben wir, mit der freundlichen Genehmigung des Autors, dem Werkbuch Spielen mit Wasser und Luft von Walter Kraul entnommen, das im Verlag Freies Geistesleben erschienen ist (ISBN 3-7725-0447-1).

In diesem Buch finden sich unzählige Anregungen und Anleitungen für den Bau von Wind- und Wasserspielzeugen, mit denen Kinder wichtige Naturgesetze erfahren können.

altStaudamm bauen

Einen Staudamm baut man mit Steinen, Stöcken und Ästen. Interessant und lehrreich ist es für Kinder, den sich ändernden Verlauf des Wassers zu verfolgen.

Ein Wasserrad aus Kistenholz

Man benötigt das Holz einer Kiste, wie es sie in Lebensmittelgeschäften als Abfall gibt, und ein quadratisches Stück Vierkantholz als Achse (siehe Abbildung).

Vier gleiche Brettchen werden an die Seiten des Kantholzes genagelt und an dessen Enden werden zwei größere Nägel eingeschlagen. Als Radlager verwendet man entsprechende Astgabeln, die in den Bachgrund gerammt werden.

altDieses einfache Rädchen sollte so tief im Bach stehen, dass das Wasser im Strömen die Brettchen unterschlächtig mitnimmt, d.h. von unten antreibt. Man kann zum Antrieb auch einen Strahl oberschlächtig, d.h. von oben, auf die Brettchen leiten; dann sollten sie jedoch unten nicht ins Wasser reichen. Im ersten Fall läuft das Rad langsam, im zweiten schnell. Ein gewisser Schwung ist auf jeden Fall nötig, sonst bleibt das Rad in einer Zwischenstellung stehen, in der das Wasser kein Brettchen erreicht.

Ein Rad aus Kisten kann sehr verschieden in der Größe gebaut werden. Wie ein größeres und stärkeres Wasserrad aus Kistenholz gebaut werden kann und viele Anregungen zum Spielen mit Wasser und Luft, können Sie dem gleichnamigen Buch von Walter Kraul entnehmen.

Ein Wasserrad aus Astgabeln

Man muss sich mindestens acht Astgabeln mit langen, geraden Stielen suchen. Sechs davon werden mit einer Nabe in der Mitte zusammengefasst, die letzten beiden dienen wieder als Radlager und werden in den Bachgrund gerammt.

„Weidenruten, wie sie am Bachrand wachsen, auch Erlen, sind gut geeignet. Beide Bäume wachsen schnell nach, so dass wir keinen Schaden anrichten. In Naturschutzgebieten dürfen wir uns natürlich nicht so bedienen“, schreibt Walter Kraul in seinem Buch.

Die mögliche Größe des Rades reicht von wenigen Zentimetern bis zu einem Meter Durchmesser, also ca. 50 cm langen Astgabeln. Wichtig ist, dass die Astgabeln in etwa die gleiche Länge haben. Überhaupt muss man beim Bau stets darauf, dass das Rad möglichst ausgewogen sein muss.

Als Nabe dient ein dickes Aststück, in das man, gleichmäßig rund um das Aststück verteilt, Schlitze zur Befestigung der zugespitzten Gabeln schneidet. Bei größeren Rädern muss man allerdings Löcher bohren.

Außen an den Astgabeln werden nun noch Angriffsflächen für das Wasser befestigt: Brettchen oder Blechstücke, bei kleinen Rädern sind auch Blätter oder Papierstückchen denkbar. Wieder werden als Laufstücke der Achsen große Nägel in die Nabe eingeschlagen, oder die Enden des Aststückes, das als Nabe dient, werden angespitzt.

Das Tütenrädchen

Sogar mit etwas festerem Papier lässt sich ein Wasserrad bauen. Als Grundstock bzw. Grundrad braucht man jedoch ein Holzrad (vielleicht von einem ausrangierten Spielzeug). An diesem Grundrad befestigt man außen mit Reißnägeln vorgefertigte Tüten aus festem Papier.

Dieses Rad darf natürlich keinem allzu starken Wasserstrahl ausgesetzt werden, und es wird keinem Dauerbetrieb standhalten. Aber es wird doch eine Zeit lang lustig laufen.

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